Die iranische Regierung hat die diplomatischen Spannungen mit Deutschland drastisch verschärft und begegnet rechtsstaatlichen Urteilen mit Drohungen.
Auslöser ist die Verurteilung zweier iranischer Agenten durch das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Männer im Auftrag Mord- und Brandanschläge auf hochrangige jüdische Vertreter vorbereitet hatten. Das Auswärtige Amt in Berlin bestellte daraufhin den iranischen Botschafter ein und verurteilte die staatsterroristischen Aktionen scharf.
Mullah-Führung droht mit Angriffen auf deutsche Stützpunkte
Statt die rechtswidrigen Spionage- und Anschlagsaktivitäten auf deutschem Boden einzuräumen, reagiert das Machtgefüge in Teheran mit Aggression. Über die regierungsnahe Nachrichtenagentur Fars sprach das Mullah-Regime eine direkte militärische Drohung gegen die Bundesrepublik aus. Sollte Deutschland in einen militärischen Konflikt gegen den Iran eingreifen, würden sämtliche Kasernen und Einrichtungen mit deutschem Bezug in der gesamten Region als unmittelbare Angriffsziele eingestuft.
Aggressive Rhetorik und Täter-Opfer-Umkehr
Neben den militärischen Drohgebärden versucht das Regime in Teheran, die Tatsachen zu verdrehen und stellt die juristische Aufarbeitung der Spionageaktivitäten als angebliche „Schikanierung“ von Iranern dar. Diese Drohungen unterstreichen erneut die aggressive Haltung des Mullah-Regimes, das nicht nur die eigene Zivilbevölkerung unterdrückt und die Region destabilisiert, sondern auch in Europa vor hybrider Kriegsführung und offenem Druck auf demokratische Staaten nicht zurückschreckt.