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Nach den erfolgreichen Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern soll es nun plötzlich mehr AfD-Gäste in der ARD geben. Man wird sehen, ob diesen Worten Taten folgen (Bild: ARD-Moderatorin Caren Miosga links neben AfD-Chefin Alice Weidel).

Nach den erfolgreichen Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern soll es nun plötzlich mehr AfD-Gäste in der ARD geben. Man wird sehen, ob diesen Worten Taten folgen (Bild: ARD-Moderatorin Caren Miosga links neben AfD-Chefin Alice Weidel).

Caren Miosga will mehr AfD-Politiker einladen

Die Moderatorin Caren Miosga fordert mehr Einladungen für AfD-Politiker in ihre ARD-Talkshow, weil sie die Verweigerung einer Bühne für falsch hält und die Partei wegen der hohen Wahlergebnisse ihres Erachtens nach journalistisch gestellt werden müsste.

Bald mehr AfD in der ARD?

Als Hauptgrund nannte sie die starken Umfragewerte und späteren Wahlergebnisse der AfD, insbesondere bei den Landtagswahlen in Ostdeutschland (Sachsen, Thüringen, Brandenburg). Es sei journalistisch notwendig, sich mit einer Kraft auseinanderzusetzen, die von so vielen Bürgern gewählt wird.

Miosga betonte, dass Ignorieren nichts nütze. Die AfD besitze ohnehin genug eigene Kanäle (wie Social Media), um die Öffentlichkeit direkt zu erreichen. Die Haltung, der Partei „keine Bühne“ zu bieten, hält sie deswegen für wirkungslos. Statt die Politiker auszuschließen, will die Journalistin nun auf eine harte inhaltliche Konfrontation setzen. In der Sendung sollen Behauptungen direkt im Gespräch und durch anschließende Faktenchecks korrigiert werden. Miosga scheint zu vergessen, dass auch AfD-Wähler dann ihre Behauptungen sowie die „Faktenchecks“ der ARD faktenchecken werden.

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