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Die Umfragewerte von Bundeskanzlers Friedrich Merz (l.) sinken kontinuierlich. Auch die SPD von Vizekanzler Lars Klingbeil liegt bei nur noch 14 Prozentpunkten.

Die Umfragewerte von Bundeskanzlers Friedrich Merz (l.) sinken kontinuierlich. Auch die SPD von Vizekanzler Lars Klingbeil liegt bei nur noch 14 Prozentpunkten.

Neues Stimmungstief für Merz: Jetzt 82 Prozent mit Regierungsarbeit unzufrieden

Die Ergebnisse der jüngsten INSA-Befragung zeichnen ein verheerendes Bild für die politische Führung in Berlin: Die Unzufriedenheit mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit 82 Prozent einen neuen Höchststand erreicht. Lediglich 13 Prozent der Befragten zeigen sich mit dem Handeln des Regierungschefs noch zufrieden – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Jahresbeginn, als der Wert noch bei 24 Prozent lag. Das gleiche schlechte Zeugnis stellen die Bürger der schwarz-roten Bundesregierung insgesamt aus, die ebenfalls auf eine Rekordunzufriedenheit von 82 Prozent kommt.

Verlassene Hoffnungen und persönliche Einbußen

Die Ursachen für das schwindende Vertrauen scheinen in den konkreten Alltagserfahrungen der Bevölkerung zu wurzeln. Eine deutliche Mehrheit von 60 Prozent der Befragten gibt an, dass sich die persönliche Lebenssituation seit dem Antritt der schwarz-roten Koalition verschlechtert habe. Lediglich sechs Prozent verspüren eine positive Entwicklung, während knapp ein Drittel keine Veränderung feststellt.

Verschiebungen im Sonntagstrend

Das anhaltende Umfragetief bleibt auch für das Parteiengefüge nicht ohne Konsequenzen. Im aktuellen INSA-Sonntagstrend verliert die Union leicht an Zustimmung und rutscht unter die 20-Prozent-Marke auf 19 Prozent ab. Die AfD liegt mit 29 Prozent weiterhin klar an der Spitze des Parteienfeldes. Die Grünen kommen auf 15 Prozent, gefolgt von der SPD mit 14 Prozent und der Linkspartei mit 10 Prozent. Für die FDP bleibt die Lage mit 5 Prozent denkbar knapp. Für die Bundesregierung wächst damit der Handlungsdruck spürbar, den Trend durch konkrete Entlastungen umzukehren.

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