Nach den jüngsten Landtagswahlen in den deutschen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, bei denen die CDU historische Niederlagen erlitt, äußerte sich FPÖ-Chef Herbert Kickl zu den politischen tektonischen Verschiebungen.
Ende alter Machtstrukturen
Die Wahlergebnisse in Deutschland würden das unaufhaltsame Ende alter Machtstrukturen zeigen. Wörtlich meinte der FPÖ-Chef:
Es ist der natürliche Lauf der Geschichte, dass alte Strukturen, die ihren Zenit längst überschritten haben, irgendwann unter dem Gewicht ihrer eigenen Entfremdung zusammenbrechen. Jeder Stimmzettel ist ein leises, aber unüberhörbares Machtwort des Souveräns, das die verbleibende Kraft des Systems Stück für Stück erodieren lässt. Diese freudigen Vorboten eines kommenden Systemwechsels werden auch in Österreich bald Realität werden.
Tiefgreifende Realitäsverweigerung
Kickl unterstellt Merz eine tiefgreifende Realitätsverweigerung. Dieser verkenne die Zeichen der Zeit völlig, wenn er glaube, das Ruder noch herumreißen zu können. Was unser Kontinent, was Deutschland und was vor allem Österreich jetzt benötigen würden, sei kein kosmetisches Weiter-wie-bisher, sondern ein tiefgreifender Systemwechsel, der die Weichen unserer Entwicklung völlig neu ausrichte.
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