Eine interaktive Website legt jetzt offen, was in vielen westlichen Staaten lieber im Dunkeln bleibt: den schleichenden, aber unaufhaltsamen Rückgang der Bevölkerung europäischer Abstammung. Replacement Clock visualisiert die Entwicklung von 1950 bis 2100 – und die Zahlen sind klar.
Webseite wurde erstellt, weil die Behörden schweigen
Der Aktivist und Autor Leo Pier hat die Plattform nach eigenen Angaben gestartet, weil er vergeblich nach einer zentralen Übersicht über die demografischen Verschiebungen in westlichen Ländern gesucht hatte. Vor rund sechs Monaten begann er, die Daten selbst zusammenzutragen. Die Seite bündelt historische Bevölkerungszahlen und modellierte Projektionen für 45 historisch von Europäern geprägte Staaten sowie den globalen Trend.
Der Absturz in Zahlen
Laut den auf der Website dargestellten Daten lag der Anteil der Bevölkerung europäischer Abstammung an der Weltbevölkerung 1950 noch bei 30,1 Prozent. Heute sind es 12,2 Prozent. Bis zum Jahr 2100 prognostiziert das Projekt einen weiteren Rückgang auf 5,8 Prozent. Nutzer können einzelne Länder abrufen, Zeiträume vergleichen und die Entwicklung in interaktiven Grafiken verfolgen.
Pier betont, dass er sich auf öffentlich zugängliche demografische Quellen stützt und den Anteil europäischer Abstammung nach einer einheitlichen Methodik rekonstruiert. Quellen, Annahmen und Berechnungen seien einsehbar und überprüfbar.
Auch Österreich tickt
Laut den Daten der Replacement Clock lag der Anteil der Menschen europäischer Abstammung in Österreich 1960 noch bei 99,0 Prozent. Bis zum Jahr 2000 war er auf 93,5 Prozent gesunken, 2026 steht er bei 86,8 Prozent. Die Prognose zeigt den weiteren Abstieg: 2060 noch 72,0 Prozent, bis 2100 knapp über 60 Prozent. Die Uhr läuft – und sie läuft gegen die alte Mehrheit.
Demografie sichtbar machen
Viele westliche Staaten erheben ethnische Bevölkerungsdaten gar nicht oder nur stark eingeschränkt. In Frankreich ist die Erhebung solcher Statistiken gesetzlich untersagt. Unterschiedliche Kategorien und Methoden in den Volkszählungen erschweren zudem langfristige Vergleiche. Pier stellt klar:
Die demografische Zusammensetzung ist eine Angelegenheit von öffentlichem Interesse und kein geschütztes Geheimnis.
Lob aus den USA
Die Veröffentlichung löste auf der Plattform X sofort Reaktionen aus. Elon Musk kommentierte den Ankündigungsbeitrag mit dem Wort „Interessant“. Jared Taylor, Herausgeber des US-Magazins American Renaissance, nannte das Projekt eine dramatische Darstellung der Verdrängung der weißen Bevölkerung und erklärte, Leo Pier habe damit einen großen Dienst geleistet.
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