Berliner Rapperin Nyya

Unfassbare Aussage der recht unbekannten Rapperin Nyya nach dem Anschlag in Berlin: “Mein erster Gedanke war, hoffentlich ist es kein Kanake, sondern eine christliche, weiße Person”.

28. Juli 2026 / 08:32 Uhr

Linke Sorgen nach CSD-Terror: Ott warnt vor Rechten, Rednerin hofft auf weißen Christen als Täter

Eine Tote, 29 Verletzte durch einen islamistischen Angriff – und die schärfsten Worte gelten den Rechten. Kerstin Ott nennt sie „genauso unmenschlich“, eine Rednerin am Brandenburger Tor hofft öffentlich, der Täter wäre bitte ein weißer Christ gewesen.

Täter war amtsbekannter Islamist

Am Samstagabend raste am Rande des Berliner Christopher Street Days ein weißer Transporter in die feiernde Menge am Tiergarten. Der 21-jährige Abdul B., deutscher Staatsbürger mit libanesischen Wurzeln und polizeibekannter Islamist, soll die Tat verübt haben. Er war zuvor wegen des Versuchs, sich dem Islamischen Staat anzuschließen, in Untersuchungshaft gesessen und im Mai 2026 nach Jugendstrafrecht freigekommen. Eine 65-jährige Polin starb, Dutzende wurden verletzt. Am Sonntagabend erschoss die Polizei den Flüchtigen in einer Spandauer Kleingartenanlage, als er mit einer Stichwaffe auf Beamte zulief.

Ott warnt vor den Rechten, Rednerin hofft auf den richtigen Täter

Kaum war die Nachricht draußen, meldete sich die Schlagersängerin Kerstin Ott auf Instagram. Zuerst Mitgefühl und Wut: „Ich bin so traurig und wütend. Mein Mitgefühl gilt allen Menschen, die von dieser schlimmen Tat betroffen sind.“ Dann die Einordnung des Islamismus: „Menschlich betrachtet ist Islamismus für mich eine frauenfeindliche und menschenverachtende Organisation. Geführt von Männern.“ Und dann der eigentliche Schlag: „An alle rechten Parteien hier in Deutschland: Ihr seid genauso menschenverachtend. Genauso unmenschlich. Ihr braucht hier gar nicht wieder mit den Ängsten der Menschen spielen.“

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Weitere Informationen

Am Sonntag folgte die Gedenkveranstaltung am Brandenburger Tor. Dort trat die Berliner Sängerin und Rapperin Nyya auf und ließ die Maske fallen. Sie schilderte ihre erste Reaktion auf die Tat: Sie habe gehofft, der Täter sei „kein Kanake“, sondern „eine christliche, weiße Person“. Als sich herausstellte, dass es anders war, zeigte sie sich enttäuscht. Danach sprach sie von Intersektionalität und endete mit dem englischen Satz „And that’s beautiful“.

Kritiker sollen das Problem sein

Während ein bekannter Islamist mit Auto und Machete in die schwule Feier rast, während Opfer in Krankenhäusern liegen und eine Mutter tot ist, richtet die offen lesbische Künstlerin ihre schärfste Worte gegen jene, die den Zusammenhang zwischen unkontrollierter Migration, islamistischer Radikalisierung und solchen Taten benennen.

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