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Alice Weidel und ihre AfD legen auf 30 Prozent zu und bleiben klar stärkste Kraft.

Alice Weidel und ihre AfD legen auf 30 Prozent zu und bleiben klar stärkste Kraft.

AfD knackt die 30-Prozent-Marke, Altparteien am Boden

Die neue Sonntagsfrage von INSA für BILD am Sonntag setzt ein klares Zeichen. Die AfD erreicht 30 Prozent und legt damit um einen Punkt gegenüber der Vorwoche zu. Die Union kommt nur noch auf 19 Prozent, ebenfalls um einen Punkt, bleibt aber weit abgeschlagen.

AfD festigt die Spitzenposition

Gegenüber der INSA-Umfrage vom 17. Oktober verbessert sich die AfD damit auf den höchsten Wert in dieser Reihe und bleibt mit Abstand stärkste Kraft. SPD und Grüne stehen jeweils bei 14 Prozent, die Linke rutscht auf zehn Prozent. Das BSW fällt auf drei Prozent, die FDP verharrt bei vier. Die Befragten der Telemund-Online-Panel-Erhebung vom 19. bis 23. Oktober machen damit deutlich, wo die politische Stimmung aktuell liegt. Während die AfD weiter zulegt, stagnieren oder verlieren die übrigen Parteien.

Abstand zur Regierung bleibt groß

Union und SPD kommen in der Erhebung zusammen auf 33 Prozent. Das reicht bei Weitem nicht für eine Mehrheit. Die AfD liegt elf Punkte vor der Union von Kanzler Friedrich Merz. Schon bei der Bundestagswahl im Februar 2025 hatte die AfD mit 20,8 Prozent ein starkes Ergebnis erzielt, die Union lag damals bei rund 28,5 Prozent. In den aktuellen Zahlen hat sich das Kräfteverhältnis umgekehrt. Die Bürger signalisieren weiter Distanz zu den etablierten Kräften und stärken die AfD.

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