Auch bei der diesjährigen Berlinwahl gab es wieder einige für die BRD-Hauptstadt typische Pannen. Nur wurde diesmal wenigstens eine von ihnen ehrlich korrigiert. So gewann nun im Wahlkreis Spandau 1 der AfD-Kandidat Tommy Tabor die meisten Stimmen und damit das Direktmandat.
Zusammensetzung des AGH ändert sich
Zunächst war dieses der CDU-Kandidatin Bettina Meißner zugerechnet worden. Bei der Nachzählung stellte sich heraus: Tabor liegt mit 34 Stimmen vorn. Zuvor war gemeldet worden, dass Meißner mit 80 Stimmen Vorsprung gewonnen habe. Der Grund für die Neuauszählung war eine Unstimmigkeit bei der Übermittlung des Ergebnisses. Die telefonisch gemeldeten Zahlen stimmten laut Landeswahlleiter Stephan Bröchler nicht mit der Niederschrift des Wahlvorstands überein. Dort war demnach das korrekte Ergebnis festgehalten.
Weil der CDU ein Direktmandat wegfällt, bricht ein Überhangmandat weg. Dadurch verringert sich auch die Zahl der Ausgleichsmandate für die anderen Parteien. Das Abgeordnetenhaus (AGH) wird deswegen voraussichtlich nur noch 153 statt 158 Sitze haben. Berlins AfD-Chefin Kristin Brinker freute sich auf X sehr über das zusätzliche Mandat. Dort schrieb sie: „Für uns gibt es ein weiteres Direktmandat in Spandau. Ein großer Dank an das Team der @AfdSpandau. Jetzt gibt es statt 158 nur 153 Sitze im Abgeordnetenhaus. Alle anderen Parteien verlieren Sitze. Die Linke verliert sogar 2. Macht 3,5 Mio. EUR Diäten und Kostenpauschalen weniger für den Steuerzahler in den nächsten 5 Jahren.“
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