Zehntausende Migranten hatten in der vergangenen Woche die spanische Exklave Ceuta vor der marokkanischen Küste belagert – und viele von ihnen sollen noch immer versuchen, den Weg in die EU zu schaffen.
Afrikaner noch immer in Ceuta
Die linke spanische Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte behauptet, dass die meisten der Nordafrikaner bereits zurückgekehrt seien. Doch das scheint nicht ganz der Wahrheit zu entsprechen: Hunderte Afrikaner – praktisch ausschließlich Männer – sollen unter „Allahu Akbar“-Rufen durch die Stadt laufen.
Juan Jesús Vivas, Regionalpräsident von Ceuta, sagte unterdessen, dass von Normalität weiterhin keine Rede sein könne. Er sprach sogar von „Tausenden“ Migranten, die sich noch immer in der Hafenstadt aufhalten würden. Gegenüber Reuters sagten zudem Mitarbeiter des städtischen Aufnahmezentrums, dass Tausende der Migranten die Rückführung verweigert hätten. Wie die Bild berichtet, soll es sich dabei unter anderem um Migranten aus Somalia, dem Sudan oder Nigeria handeln.
Migranten schaffen Weg nach Europa
Einige der Afrikaner sollen laut CBC News zudem versuchen, das europäische Festland zu erreichen. Mehrfach seien Migranten entlang der Straße von Gibraltar aufgegriffen worden. Einige von ihnen sollen den Weg in die EU bereits geschafft haben.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationen
