Laut einer aktuellen Insa-Umfrage im Auftrag der Märkischen Allgemeinen Zeitung, der Märkischen Oderzeitung und der Lausitzer Rundschau erreicht die AfD in Brandenburg 40 Prozent der Stimmen.
Das bedeutet ein Plus von sechs Prozentpunkten im Vergleich zur vorangegangenen Erhebung vom März. Damit liegt die Partei klar an der Spitze und ist doppelt so stark wie die zweitplatzierte SPD, verfügt jedoch weiterhin über keine absolute Mehrheit der Mandate.
Deutliche Verluste für SPD und Absturz der CDU
Die bisherigen Regierungs- und Volksparteien müssen in der Umfrage deutliche Einbußen hinnehmen. Die SPD verliert vier Prozentpunkte und kommt aktuell auf 20 Prozent. Besonders stark fällt der Rückgang bei der CDU aus: Sie büßt fünf Prozentpunkte ein und rutscht in Brandenburg mit nunmehr neun Prozent erstmals in den einstelligen Bereich. Das BSW und die Grünen erreichen jeweils sieben Prozent, auf die sonstigen Parteien entfallen zusammen acht Prozent.
Fortsetzung des Trends in ostdeutschen Bundesländern
Mit dem Erreichen von 40 Prozent reiht sich Brandenburg in eine Serie hoher Umfragewerte der AfD in den östlichen Bundesländern ein. Zuvor wurden bereits in Sachsen (42 Prozent), Sachsen-Anhalt (43,8 Prozent) und Thüringen (40 Prozent) Werte auf oder über der 40-Prozent-Marke gemessen. Einzig in Mecklenburg-Vorpommern blieb die Partei bei der Landtagswahl im September mit 38,2 Prozent knapp unter diesem Schwellenwert.
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