Vergewaltigung

Die Mädchen wurden mutmaßlich Opfer jener Migranten, mit denen sie selbst nach Ceuta gekommen waren (Symbolbild).

8. August 2026 / 16:30 Uhr

Nach Migranten-Ansturm auf Ceuta: Mindestens fünf junge Mädchen vergewaltigt

Mindestens fünf Mädchen unter 14 Jahren sind in der spanischen Exklave Ceuta nach der Migranten-Invasion wegen mutmaßlicher Vergewaltigungen ärztlich behandelt worden. Die Justiz ermittelt, die spanische Regierung will bei der Verlegung minderjähriger Migranten auf das Festland nun Mädchen und Kinder unter 13 priorisieren.

Opfer nicht älter als 14 Jahre

Das Universitätsklinikum von Ceuta hat in der vergangenen Woche nach Angaben einer Notärztin mindestens fünf Fälle bearbeitet, in denen minderjährige Mädchen nach mutmaßlichen sexuellen Übergriffen untersucht wurden. Alle bekannten Opfer seien aus Marokko nach Ceuta gekommen und nicht älter als 14 Jahre; teilweise wird von Opfern ab 14 Jahren berichtet, insgesamt bis zu zehn Mädchen. In mehreren Fällen wurden ärztlicherseits Verletzungen festgestellt, die mit einem sexuellen Übergriff übereinstimmen.

Dunkelziffer noch höher

Die spanische Nationalpolizei hat Ermittlungen wegen mutmaßlicher Vergewaltigung einer Minderjährigen aufgenommen, die während der Invasion von Migranten nach Ceuta gelangte. Bislang gibt es keine öffentlichen Festnahmen oder detaillierte Angaben zu den Umständen der Taten. Medien und Justizkreise gehen zudem davon aus, dass die tatsächliche Zahl höher liegt, weil einige Betroffene keine Anzeige erstatteten.

Ceuta platzt aus allen Nähten

Die spanischen Behörden haben bisher rund 1.300 bis 1.342 Minderjährige registriert, darunter ein Fünftel Mädchen; die Aufnahmekapazitäten in Ceuta gelten als überlastet. Nach dem spanischen Ausländergesetz müssen Minderjährige bei Überschreitung der regionalen Aufnahmekapazität innerhalb von maximal 15 Tagen auf das Festland verlegt werden.

Die Autonome Stadt Ceuta betreut derzeit über 860 Minderjährige in städtischer Obhut; die Aufnahmekapazität ist nach Behördenangaben um fast 3.000 Prozent überlastet. Die spanische Regierung hat 25 Millionen Euro zur Unterstützung der in Ceuta verbliebenen Minderjährigen bereitgestellt, um Betreuung, Unterbringung und Schutz zu verbessern.

Einwohner verhinderten Vergewaltigungen durch Migranten

Neben den dokumentierten Vergewaltigungsfällen gibt es Berichte über versuchte sexuelle Übergriffe, die teilweise durch das Eingreifen von Anwohnern verhindert wurden. Justizkreise sprechen zudem von mehreren Fällen sexueller Gewalt, die nicht zur Ausführung kamen, aber angezeigt wurden. Spanische Medien berichten, dass sich die Sexualverbrechen in den letzten Tagen gehäuft haben.

Die Staatsanwaltschaft von Ceuta hat bis Donnerstag zwei Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs eingeleitet; die Zahl der Opfer könnte noch höher liegen. Die Behörden führen ihre Ermittlungen fort, um die genauen Umstände und Hintergründe der Übergriffe aufzuklären.

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

8.

Aug.

16:30 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

Unzensuriert Video-Empfehlung:
Zeit für Stockers Rücktritt!
Klicken um das Video zu laden
Erst nach dem Klick wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.