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Die offizielle Asylrechnung Deutschlands liegt endlich auf dem Tisch. Journalist und Autor Björn Harms veröffentlichte die Zahlen.

Die offizielle Asylrechnung Deutschlands liegt endlich auf dem Tisch. Journalist und Autor Björn Harms veröffentlichte die Zahlen.

400 Milliarden für den Asylkomplex: Während die Industrie stirbt, floriert das Milliardengeschäft

Björn Harms legt in der WELT die Gesamtrechnung der deutschen Migrationspolitik vor: Mindestens 400 Milliarden Euro flossen zwischen 2016 und 2025 in flüchtlingsbezogene Ausgaben. Der Journalist und Autor von „Der Asylkomplex“ bezeichnet die Summe ausdrücklich als absolutes, gut belegbares Minimum – die tatsächlichen Kosten hält er für deutlich höher, weil viele Folgekosten schwer quantifizierbar wären..

Industrie bricht ein, der Asylkomplex boomt

Während ganze Industriezweige zusammenbrechen, Arbeitsplätze verschwinden und das Bruttoinlandsprodukt stagniert, floriert eine Branche ungebrochen: die Asylindustrie. Leerstehende Hotels werden zu Goldgruben, private Firmen, landeseigene Betriebe und Wohlfahrtsverbände profitieren. Nach Harms’ Recherchen existieren allein 2025 rund 4.437 Asylheime. Zu den Betreibern gehören Unternehmen wie European Homecare ebenso wie Caritas, Johanniter oder die SPD-nahe AWO. Über drei Millionen Menschen stellten seit 2015 einen Asyl-Erstantrag.

Wer kassiert, während die Infrastruktur verfällt

Harms kommt auf Basis öffentlich zugänglicher Daten und Anfragen bei Behörden auf etwa 242 Milliarden Euro zulasten des Bundes, rund 100 Milliarden zulasten der Länder und etwa 50 Milliarden zulasten der Kommunen. Parallel dazu hat der Investitionsrückstand der deutschen Kommunen laut Deutschem Institut für Urbanistik ein Rekordhoch von 231,2 Milliarden Euro erreicht – Schulen fehlen 68,9 Milliarden, Straßen und Verkehrsinfrastruktur 53,7 Milliarden.

Statt in marode Schulen und Straßen fließen die Milliarden in einen ausufernden Komplex, dessen moralischen Überbau NGOs und Flüchtlingsräte liefern. 2025 wurden allein 143.221 neue Klagen gegen Asylbescheide eingereicht; spezialisierte Anwälte und staatlich finanzierte Verfahrensberatung sichern sich ein Stück vom Kuchen. Harms stellt fest:

Die 400-Milliarden-Euro-Summe für die Jahre 2016 bis 2025 ist natürlich ein absolutes Minimum, das sich aber gut belegen lässt.

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