Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verzeichnet bei den Umfragewerten einen neuen Tiefstand bei Sympathie und Arbeitsbewertung. Gleichzeitig bleibt die AfD in der Sonntagsfrage mit deutlichem Abstand die stärkste Kraft vor der Union und den Grünen.
Einstellung zur AfD und Frage eines Parteiverbots
Laut den Ergebnissen des neuesten ZDF-„Politbarometers“ spricht sich eine Mehrheit der Bevölkerung dafür aus, eine Zusammenarbeit mit der AfD im Einzelfall zu prüfen. Während sich Wähler von FDP und Union überwiegend für pragmatische Entschlüsse von Fall zu Fall aussprechen, lehnen Anhänger von SPD, Grünen und Linken jede Form der Kooperation mehrheitlich ab. Auch beim Thema Parteiverbot zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Mehrheit der Befragten spricht sich gegen ein AfD-Verbot aus.
Neuer Tiefstwert für Merz
Neben den Parteienwerten verzeichnet Merz bei der persönlichen Bewertung durch die Bürger einen neuen Tiefststand. Auf der Bewertungsskala von plus fünf bis minus fünf fällt sein Durchschnittswert von minus 1,9 im September auf nunmehr minus 2,0 Punkte. Bereits in der vorangegangenen Erhebung gaben 79 Prozent der Befragten an, dass Merz als Bundeskanzler einen eher schlechten Job mache, während lediglich 17 Prozent seine Arbeit positiv bewerteten.
Aktuelle Kräfteverhältnisse in der Sonntagsfrage
In der Sonntagsfrage bleibt die AfD mit 28 Prozent unverändert die stärkste Kraft. Die Union verharrt dahinter bei 21 Prozent. Die Grünen verbessern sich um einen Prozentpunkt auf 15 Prozent und schieben sich damit vor die SPD, die unverändert auf 13 Prozent kommt. Die Linke erreicht zwölf Prozent, während die FDP mi drei Prozent drei weiterhin unter der Fünf-Prozent-Hürde liegt.
Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:
Kommentare erscheinen zu Kanalbeiträgen mit freigeschalteter Diskussion (ohne Bot-Button unter dem Post).
Telegram-Diskussion — nicht automatisch geladen.