Marseille, Frankreich, soll die gefährlichste Stadt in Europa sein. Birmingham, Großbritannien, und Grenoble, Frankreich, folgen auf den Plätzen. Wien fehlt in der 17 Städte umfassenden Statistik – das liegt vermutlich an der Methodik der Umfrage.
Subjektive Wahrnehmungen der Besucher
Praktisch täglich Meldungen über Vergewaltigungen, Messerattacken und Raubüberfällen, trotzdem kommt Wien – für viele überraschend – in der Tabelle der gefährlichsten Städte in Europa nicht vor. Schaut man genau hin, wie diese Statistik zustande gekommen ist, kann man die Reihung verstehen.
Der Numbeo-Kriminalitätsindex ordnet nämlich Städte nach der subjektiven Wahrnehmung der Besucher ein, die auf Online-Umfragen (Crowdsourcing) basieren, und nicht nach offiziellen Kriminalitätsstatistiken. Heißt: Touristen, die meist in der Innenstadt Wiens unterwegs sind, geben der Stadt bezüglich der Sicherheit ein gutes Zeugnis.
Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:
Kommentare erscheinen zu Kanalbeiträgen mit freigeschalteter Diskussion (ohne Bot-Button unter dem Post).
Telegram-Diskussion — nicht automatisch geladen.