Der Start des Ticketvorverkaufs für die Lesetour des Berliner Komikers Kurt Krömer („Kurt Krömer – Die Lesung“) hat eine Welle der Empörung ausgelöst – und das völlig zu Recht. Anstatt sich auf sein Publikum zu freuen, nutzte Krömer nämlich ein Instagram-Video für eine entgleiste Hass-Tirade gegen AfD-Wähler.
Er erklärte diese für unerwünscht, lehnte ihr Geld mit den Worten ab, es „stinke genauso wie sie“, und verstieg sich zu der Aussage, er habe keine Lust, in „Schweinegesichter“ zu blicken.
Krömer seit Jahren Gebührenfinanziert im TV
Besonders brisant ist die Causa vor dem Hintergrund von Krömers medialer Einbettung. Seit Jahren wird der Komiker von Formaten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) getragen und finanziert – sei es durch seine frühere RBB-Sendung Chez Krömer oder durch geplante neue Formate für den Spartensender ZDF Neo.