Im neuesten bundesweiten Sonntagstrend sacken CDU und CSU um einen weiteren Prozentpunkt ab und landen bei desaströsen 19 Prozent. Dies stellt den niedrigsten Wert dar, der für die einstigen Volksparteien seit der letzten Bundestagswahl gemessen wurde.
AfD baut Führung aus
Während das Regierungslager im Dauertief verharrt, festigt die AfD um Alice Weidel ihre Position als stärkste politische Kraft im Land unbeeindruckt. Mit unveränderten 29 Prozent liegt die konservativ-patriotische Opposition inzwischen mit zehn Prozentpunkten vor der zusammengeschrumpften Union. Auf den weiteren Plätzen verharren die Grünen bei 15 Prozent, die SPD bei mageren 14 Prozent und die Linke bei zehn Prozent. Das gesamte Parteiensystem gerät damit ins Wanken, weil die bisherigen Machtarchitekten die Bindung zur Bevölkerung endgültig verloren haben.
Offenbarungseid für das Berliner Establishment
Die regierende Koalition bringt zusammen gerade einmal noch 33 Prozent auf die Waage – eine deutliche Absage der Bürger an die Politik im Bund. Weil 13 Prozent der Stimmen auf Kleinparteien entfallen, würde eine parlamentarische Mehrheit rechnerisch bereits ab etwa 44 Prozent reichen. Eine bürgerliche Mehrheit aus AfD und Union käme zusammen auf 48 Prozent.
Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:
Telegram-Diskussion — nicht automatisch geladen.