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Frankreichs Protestwelle wird von schweren Ausschreitungen überschattet.

Frankreichs Protestwelle wird von schweren Ausschreitungen überschattet.

Unruhen mit viel Gewalt: Nicht nur Kickl sieht sie als Folgen der Masseneinwanderung

Brennende Schulen, Angriffe auf Einsatzkräfte und Tausende Festnahmen: Frankreich steht in Flammen.

Kickl kritisiert Verharmlosung

Nahezu zeitgleich mit FPÖ-Chef Herbert Kickl führen auch US-Präsident Donald Trump und Unternehmer Elon Musk die Eskalation auf eine verfehlte Einwanderungspolitik zurück. Ihre Wortmeldungen richten den Blick auf eine Krise, die sie weit über den Bildungsbereich hinaus verorten.

Wie unzensuriert berichtete, sieht Kickl in den Ausschreitungen ein Warnsignal für Europa. Zugleich wirft er den Mainstream-Medien vor, die Dimension der Gewalt durch ihre Einordnung als Schülerproteste herunterzuspielen.

Trump und Musk greifen die Migrationsfrage auf

Wer vergleichbare Zustände verhindern wolle, müsse die Asyl- und Einwanderungspolitik grundlegend ändern. Soziale Medien hätten aus seiner Sicht entscheidenden Anteil daran, dass das Ausmaß der Ausschreitungen überhaupt sichtbar werde.

Auch Donald Trump stellte am Dienstag einen Zusammenhang mit der Einwanderungspolitik her:

Was in Frankreich passiert, ist nichts weniger als außer Kontrolle geratene Massenmigration.

Elon Musk schloss sich dieser Deutung an und beschrieb die Entwicklung sinngemäß als schleichende Invasion.

Gewalt und Zerstörung

Nach Regierungsangaben von Montag wurden seit Beginn der Ausschreitungen 715 Polizisten und Gendarmen, 215 Schüler sowie 85 Beschäftigte im Bildungsbereich verletzt, darunter 34 Schulleiter und Stellvertreter.

24 weiterführende Schulen wurden schwer beschädigt oder durch Brände verwüstet. Bildungsminister Édouard Geffray bezifferte die Reparaturkosten auf bis zu 30 Millionen Euro. Hinzu kommen Schäden im öffentlichen Raum: In Marseille wurden mehrere Busse und ein Feuerwehrfahrzeug angezündet, in Nantes brannte die Eingangshalle einer Schule ab.

Bürgermeister unter Rechtfertigungsdruck

Zusätzlichen Streit löste Saint-Denis’ Bürgermeister Bally Bagayoko aus. Der aus Mali in Afrika stammende Politiker der linken Partei La France insoumise (LFI), der Partei von Jean-Luc Mélenchon, hatte Gewalt unter bestimmten Umständen als legitim bezeichnet. Den Vorwurf, selbst einen Mülltonnenbrand gelegt zu haben, wies er zurück; er habe löschen wollen.

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