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Nach dem Remmo-Eklat waren laut Tagesspiegel auch Aktivisten des Barbakh-Clans auf der Neuköllner Linken-Wahlparty – während Frontfrau Elif Eralp (im Bild) ihre Siegesrede auf Türkisch beendet.

Nach dem Remmo-Eklat waren laut Tagesspiegel auch Aktivisten des Barbakh-Clans auf der Neuköllner Linken-Wahlparty – während Frontfrau Elif Eralp (im Bild) ihre Siegesrede auf Türkisch beendet.

Neue Vorwürfe gegen Berliner Linke: Weitere Clan-Mitglieder auf der Wahlparty gesichtet

Auf der Wahlparty der Linken in Berlin-Neukölln reicht ein Clan-Besuch nicht. Nach Clan-Chef Issa Remmo tauchen laut Tagesspiegel auch zwei Social-Media-Aktivisten des palästinensischen Barbakh-Clans auf – einer davon interviewt Spitzenkandidat Ahmed Abed. Frontfrau Elif Eralp beschließt ihre Siegesrede derweil auf Türkisch: „Tarih yazdık arkadaşlar“ – („Wir haben Geschichte geschrieben, Freunde.“)

Noch mehr Clan-Kameras in Neukölln

Der Wirbel um den Wahlabend reißt nicht ab. Zuerst posiert Issa Remmo, Oberhaupt des Remmo-Clans, unter den Feiernden. Nun berichtet der Tagesspiegel, dass auch Ryad Aref und ein weiteres Mitglied des Barbakh-Großfamilienclans dabei waren. Aref filmte den Neuköllner Linken-Anwalt Ahmed Abed, der mit SPD und Grünen Bezirksbürgermeister werden will, nachdem die Linke im Bezirk 32 Prozent holte.

Der zweite Protagonist filmte vor der Bühne Ibrahim Ibrahim, der als Unterstützer der als Terrororganisation geltenden PFLP (Volksfront zur Befreiung Palästinas) gilt. Viele Barbakh-Angehörige kamen dem Bericht zufolge erst ab 2024 aus dem Gazastreifen; Ermittler stufen eine zweistellige Zahl der rund 300 Berliner Familienmitglieder als sicherheitsrelevant ein.

Frontfrau kam aus der Roten Hilfe

Während in Neukölln die Kameras liefen, holt die Frankfurter Allgemeine Zeitung Eralps Vereinsvita hervor. In den Handbüchern des Abgeordnetenhauses von 2022 und 2023 steht die Rote Hilfe bei ihren Mitgliedschaften, in der Ausgabe vom Oktober 2025 nicht mehr. Der Verfassungsschutz stuft den Verein als linksextrem ein und nennt ihn eine der größten Gruppen im deutschen Linksextremismus; zentrales Feld sei die Unterstützung linksextremer Straftäter. Die Berliner Linke erklärt, Eralp sei im Jurastudium beigetreten, über Jahre passives Mitglied gewesen und 2025 „wegen teilweise anderer politischer Ansichten“ ausgetreten – vor der Spitzenkandidatur.

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