Das baden-württembergische Ulm hat fast 130.000 Einwohner. Rund 45 Prozent der Menschen dort haben einen Migrationshintergrund, während der reine Anteil an Ausländern ohne deutschen Pass bei etwa 25 Prozent liegt. Bei der letzten Wahl wählten dort 36,70 Prozent der Wähler die Grünen.
Mehr Afghanen für Ulm
Kann man daraus schlussfolgern, dass die Grünen wählertechnisch von der Umvolkung profitieren? Nicht pauschal, denn der Autor dieser Zeilen ist vielen türkischen Einwanderern begegnet und diese hassen keine Partei mehr als die Grünen. Allerdings handelt es sich um Türken, die seit vielen Jahren in Deutschland leben und grüne Politik entsprechend lange beobachten konnten.
Neuankömmlinge hingegen dürften durchaus offen für grün-linke Politik sein, weil diese vorgibt, ihre Interessen zu vertreten. Vielleicht ist die Neuwählergewinnung einer der Gründe, warum der grüne Politiker Marcel Emmerich gefordert hat, seine Heimatstadt Ulm solle mehr Afghanen aufnehmen. “Menschen, die an der Seite der Bundeswehr in Afghanistan für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit gekämpft haben, warten immer noch in Pakistan auf ihre Aufnahme”, behauptete der Bundestagsabgeordnete Emmerich in einem Brief an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Dieser Zustand sei “unerträglich”, fand Emmerich.
Nie Unterstützung für Deutsche
Ob Emmerich schon mal einen Brandbrief über die unerträglichen Zustände an überfremdeten Schulen geschrieben hat, ist dem Autor dieser Zeilen nicht bekannt. Auch ist kein Fall auffindbar, wo der Grüne sich mal über den deutschen-feindlichen Rassismus beschwert hätte, den deutsche Kinder und Jugendliche in der vielfältigen Gesellschaft ertragen müssen. Emmerich kümmert sich lieber um irgendwelche Afghanen, anstatt um indigene Deutsche. Logisch, denn die Migranten sind erstmal potentielle Grünenwähler, für die Deutschland das gelobte Land zu sein scheint, während die Deutschen die Hauptleidtragenden grün-linker Politik sind.
Dass am Ende der Altparteienpolitik auch die Einwanderer auf der Verliererseite stehen werden, sehen die Neuankömmlinge noch nicht. Profitieren werden schlussendlich lediglich die Grünen, die einerseits von den Neubürgern in gut betuchte Ämter gewählt werden und sich gleichzeitig als gute Menschen in Szene setzen können, weil sie angebliche Flüchtlinge aufnehmen. Natürlich nicht bei sich zu Hause oder auf eigene Kosten. Da hält man sich schön fern von den Folgen linker Politik.
Deutschland hatte nur 300 Ortskräfte
Übrigens hatte Deutschland in Afghanistan knapp 300 Ortskräfte. Gekommen sind dann beim ersten großen Ansturm fast 20.000, die dann alle angeblich Ortskräfte gewesen sein wollen. Aber Zahlen und Fakten halten Leute wie Emmerich nicht auf. Wie die Webseite Schwäbische.de berichtete, bezog sich die Forderung Emmerichs auf einen Beschluss des Ulmer Gemeinderats vom Juli dieses Jahres, der gegenüber dem Land Baden-Württemberg und dem Bund die eigene Aufnahmebereitschaft bekundete. Der grün-links dominierte Rat hat also entschieden, Ulm weiter zu bereichern. Vielleicht denkt manch ein Wähler daran, wenn er das nächste Mal in der Wahlkabine steht.
