Der deutsche Regisseur Uwe Boll hat einen neuen Film gemacht. Er heißt “Citizen Vigilante” und greift aktuelle gesellschaftliche Themen der BRD auf.
Rache und Selbstjustiz
Ähnlich wie bei den John-Wick-Filmen mit Keanu Reeves geht es um Rache und Selbstjustiz. Reeves killt als John Wick alleine im ersten Teil 77 Menschen, weil sein Hund ermordet wurde. Scheinbar kein Problem für die FSK-Beamten und da laut Grundgesetz jeder das Recht auf Meinungs- sowie Kunstfreiheit hat, sollte es auch kein Problem sein.
Doch Bolls neuer Film ist für die FSK-Leute offenbar ein Problem. Denn anders als bei “John Wick” wird in “Citizen Vigilante” nicht gegen die russische Mafia gekämpft, sondern es werden migrantische Gruppenvergewaltiger, korrupte Polizisten, Richter und Politiker ermordet. Etwas was der sogenannten “Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft” anscheinend nicht gefällt. Und so verweigerten sie Bolls Film die Freigabe.
Migrantengewalt als Rachemotiv unerwünscht
In einem Beitrag für die Berliner Zeitung erklärte Boll die Gründe für die Filmzensur:
Also, was ist denn nun der wirkliche Grund für das Verbot? Unsere Hauptfigur wird zum gesuchten Terroristen und parallel zum Social-Media-Helden, weil er Verbrecher zur Strecke bringt und auch gegen Massenvergewaltiger vorgeht. Die Massenvergewaltiger im Film sind junge Migranten, was ja bei Massenvergewaltigungen gemäß der Kriminalitätsstatistik leider die Regel ist. Erinnern wir uns mal an einen Fall in Hamburg, der mich unter anderem zum Drehbuch inspirierte, denn ich bin ein Filmemacher, der sich gerne mit der Realität klar und hart auseinandersetzt.
Praktisches Verbot durch FSK
Aber wegen der Zensur durch die FSK ist es nun kaum möglich, den Film in Deutschland unters Volk zu bringen. In der Theorie könnte der Film zwar trotzdem vertrieben und im Kino gezeigt werden, aber praktisch wird kein Verleiher Mittel in einen Film investieren (für Synchronisation, Marketing ect.), der den Kinos wegen des Jugendschutzes Mehrkosten verursacht und auch Werbepartner abschreckt.
FSK-Einordnung könnte unerwünschte Folgen haben
Die Einordnung des FSK bedeutet für “Citizen Vigilante” also theoretisch das Aus auf dem deutschen Markt. Praktisch könnte auch der sogenannte Streisand-Effekt einsetzen. Gerade das Verbot wird den Film für viele Leute interessant machen. In den USA startete der Film problemlos und Boll könnte die US-Version mit deutschem Untertitel auf youtube veröffentlichen. Oder mit deutscher KI-Syncro.


