Keiko Fujimori wurde zur neuen Präsidentin Perus gewählt, während ihr linker Herausforderer Roberto Sánchez mit haltlosen Betrugsvorwürfen und Protestdrohungen reagierte.

24. Juni 2026 / 13:18 Uhr

Rechter Triumph in Peru: Linker Kandidat kann Fujimoris Vorsprung nicht mehr aufholen

In den Auszählungszentren Perus ist der Spuk vorbei. Keiko Fujimori, die rechte Kandidatin der Fuerza Popular, hat einen Vorsprung von über 43.000 Stimmen und nur noch rund 40.000 Stimmen warten auf die Prüfung. Ihr Sieg ist praktisch besiegelt.

Der uneinholbare Vorsprung

Laut Reuters liegt Fujimori bei 50,11 Prozent der gültigen Stimmen, ihr Herausforderer Roberto Sánchez von der linken Liste Juntos por el Perú bei 49,89 Prozent. Der aktuelle Vorsprung beträgt exakt 43.386 Stimmen. Nur noch etwa 40.213 Stimmen sind noch zu prüfen oder auszuzählen – darunter umstrittene Zettel und verspätet eingetroffene Auslandsstimmen. Damit ist der Rückstand für Sánchez mathematisch praktisch nicht mehr aufholbar. Die Wahlbehörde ONPE will Mitte Juli den endgültigen Sieger verkünden. In den letzten Tagen hatte sich der Vorsprung der rechten Kandidatin stetig vergrößert: von wenigen hundert auf über 4.000, dann auf knapp 40.000 Stimmen. Heute, Mittwoch, spricht Reuters erstmals ausdrücklich von einem „unbeatable lead“.


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Linker Gegenangriff: Betrugsvorwürfe ohne Substanz

Doch während die Zahlen unaufhaltsam für Fujimori sprechen, schlägt die Linke zurück. Roberto Sánchez erklärte auf einer Pressekonferenz, „ein Betrug sei im Gange“ zugunsten seiner Gegnerin – ohne Belege zu liefern. Er kündigte an, eine Regierung Fujimoris nicht anzuerkennen, und rief zu Protesten auf. Das nationale Wahlgericht wies seinen Antrag zurück, Tausende Auslandsstimmen zu annullieren, die mehrheitlich für Fujimori sprachen. Beobachtermissionen von OAS (Organisation Amerikanischer Staaten) und EU hatten bereits zuvor bestätigt, dass die Stichwahl am 7. Juni ordnungsgemäß verlaufen sei.

Fujimori verkörpert den Wunsch nach Stabilität

Nach acht Präsidenten in acht Jahren, nach wirtschaftlichen Ungleichheiten und einer anhaltenden Welle der Kriminalität sehnen sich viele Peruaner nach Ordnung und einer starken Hand. Keiko Fujimori, Tochter des verstorbenen Ex-Präsidenten Alberto Fujimori, der wirtschaftliche Reformen durchgesetzt hatte, positioniert sich bewusst als Garantin für Stabilität. In diesem Wahlkampf lehnte sie sich stärker an das väterliche Erbe an als in früheren Anläufen. Für viele Wähler ist das keine Belastung, sondern ein Versprechen: Schluss mit dem Chaos, das linksliberale Eliten über Jahre angerichtet haben. Fujimori steht für nationale Souveränität und Bürgerinteressen gegen ideologische Experimente und globalistische Strömungen, die Peru zu oft an den Rand gedrängt haben.

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