Hafenecker und Goldbarren

Durch eine Transaktionsgebühr von nur einem Prozent des Geldes, das in die Ukraine geschickt wird, könnte etwa so viel eingenommen werden, was den Pensionisten weggenommen wird, sagt FPÖ-Generalsekretär Hafenecker.

12. Mai 2026 / 09:50 Uhr

Milliarden für Ukraine: Nur ein Prozent Gebühr könnte Pensionisten entlasten

Die unglaubliche Summe von 20 Milliarden Euro und Gold wurde bisher mit Transportfahrzeugen von Österreich nach Kiew gebracht. Würden dafür nur ein Prozent Transaktionsgebühr verlangt werden, stünden etwa 200 Millionen Euro für die Pensionisten zur Verfügung, rechnete FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker am Rande einer Pressekonferenz gestern, Montag, vor. 

„Damit hätte man das Geld herinnen, das man den Pensionisten weggenommen hat“, sagte Hafenecker, der daran Kritik übte, dass von jeder Privatperson, die mehr als 12.000 Euro auf sein Privatkonto einzahlen will, ein Herkunftsnachweis des Geldes verlangt werde, während die Transaktion von Milliarden in die Ukraine offenbar keinen interessieren würde. 

Justiz sieht keinen Anfangsverdacht


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Tatsächlich sieht die österreichische Justiz – wie berichtet – keinen Anfangsverdacht für ein strafrechtliches Verhalten, dass insgesamt 1.030 angemeldete Bargeld- und Goldtransporte aus Österreich in die Ukraine erfolgten. 

Auch nach einer parlamentarischen Anfragebeantwortung durch SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer bleiben für Hafenecker viele Fragen offen: „Warum interessiert sich keiner dafür? Warum wird das Geld nicht elektronisch überwiesen? Warum mit Geldtransportern und nicht mit dem Flugzeug? Warum sind sieben Milliarden US-Dollar dabei und warum Goldbarren?“ 

Die milliardenschweren Transaktionen aus Österreich in die Ukraine sind aufgeflogen, als Anfang März ein Transporter auf dem Weg nach Kiew in Ungarn wegen des Verdachts der Geldwäsche gestoppt wurde. 


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