Babler, Stocker, Meinl-Reisinger und Kickl

Während die Chefs der Verlierer-Ampel die unbeliebtesten Politiker des Landes sind, führt Kickl das Politbarometer als populärster Politiker Österreichs an.

9. Mai 2026 / 08:58 Uhr

Der fatale Irrtum des Herrn Stocker: Kickl jetzt beliebtester Politiker

„Wer Kickl wählt, wählt fünf Jahre Hochrisiko mit radikalen Ideen. In dieser Republik braucht Sie keiner“, posaunte einst ÖVP-Chef Christian Stocker hinaus. Offenbar braucht ihn, Kickl, Österreich dringender, als Stocker es je für möglich gehalten hat. In der aktuellsten Umfrage ist der FPÖ-Chef der beliebteste Politiker des Landes. 

Koalitionsgespräche waren zum Scheitern verurteilt

Was man von solchen Aussagen wie vom ÖVP-Kanzler halten kann, zeigt allein die Tatsache, dass Stocker kurz nach seiner verbalen Attacke auf Kickl mit diesem an einem Tisch saß, um eine FPÖ-ÖVP-Koalition zu verhandeln. Böse Zungen behaupten ja bis heute, dass es die Schwarzen von vornherein auf Scheinverhandlungen angelegt und damit das Scheitern der Gespräche provoziert hatten. 


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Stocker nur knapp vor Babler

Das hat Stocker zwar an die Macht gebracht, aber ihn auch zu einem unbeliebten Politiker gemacht. Laut Politbarometer von Oe24 liegt der ÖVP-Chef nur knapp vor dem unbeliebtesten Politiker Österreichs, Andreas Babler. Etwa auf Höhe der „Nato-Beate“, Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger. 

Zwei Anlässe zum Feiern

Ganz anders sieht es da bei Herbert Kickl aus. Die neueste Lazarsfeld-Umfrage gibt dem FPÖ-Chef gleich zwei Anlässe zum Feiern: Zum einen konnte die Partei ihren Vorsprung weiter ausbauen und käme, wenn am Sonntag Nationalratswahlen wären, auf 37 Prozent. Zum anderen ist Kickl selbst mittlerweile der beliebteste Politiker des Landes. 


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