Christian Stocker und Herbert Kickl

FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl (r.) bleibt unangefochten an der Spitze, ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker wird laut Meinungsforscher zumindest “sichtbarer”.

16. März 2026 / 11:16 Uhr

Kickl bleibt beliebtester Politiker, Stocker wurde „wieder sichtbarer“

FPÖ-Chef Herbert Kickl übertrumpft in Umfragen inzwischen Bundespräsident Alexander Van der Bellen und schlägt auch die Mitglieder der Verlierer-Ampel bei Weitem, wie eine neue Umfrage zeigt.

Oppositionschef schlägt Staatsoberhaupt

Wie berichtet, hatte Kickl bereits im oe24-„Polit-Barometer“ Außergewöhnliches geschafft: Der Bundespräsident, der dank seines eher unspektakulären Amtes fast immer hohe Beliebtheitswerte genießt, unterlag dem Chef der größten Oppositionspartei. Ähnliche Zahlen brachte nun auch das „Polit-Barometer“ der Gratiszeitung Heute zutage.

POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung


Kickl bleibt Spitze, Stocker holt auf

In den vergangenen zwei Wochen ist Kickl 30 Prozent der Befragten positiv aufgefallen. Auch in dieser Erhebung schlägt er damit ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker, der auf 28 Prozent kommt. Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger landet mit 27 Prozent auf dem dritten Platz – das ist insofern erstaunlich, als sie in der oe24-Frage noch hinter SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler das Schlusslicht war. Allerdings kommt sie mit 41 Prozent auch auf besonders viele Negativ-Nennungen. Meinungsforscher Peter Hajek begründete Stockers Platzierung damit, dass der sonst so blasse ÖVP-Obmann in letzter Zeit wieder sichtbarer geworden sei.

Für Babler bleibt alles beim Alten

Für SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer ging es hingegen abwärts: Er rutscht mit 25 Prozent Positiv-Nennungen auf den vierten Platz ab. Die sonst ebenfalls eher unsichtbare ÖVP-Verteidigungsministerin Klaudia Tanner folgt mit 20 Prozent positiven Nennungen auf dem fünften Platz. Nichts Neues gibt es vom glücklosen Vizekanzler und SPÖ-Vorsitzendem Andreas Babler – er bleibt mit einem Saldo von minus 22 Prozent weiterhin unbeliebt.

Kaum jemand kennt die Staatssekretäre

Bei den Staatssekretären ergibt sich währenddessen ein ganz anderes Problem – sie sind für den Steuerzahler zwar teuer, aber weitgehend unbekannt. 44 Prozent kennen etwa Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) und ihre Genossin Michaela Schmidt nicht. Nur Alexander Pröll, ÖVP-Staatssekretär im Kanzleramt, scheint den Österreichern ein Begriff zu sein: Er erreicht noch 15 Prozent Positiv-Nennungen und liegt damit gleichauf mit SPÖ-Sozialministerin Korinna Schumann sowie zwei Prozentpunkte vor deren Parteifreundin und Justizministerin Anna Sporrer.

POLITISCHE ANZEIGE der FREIHEITLICHEN PARTEI ÖSTERREICH (FPÖ). Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung


Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

POLITISCHE ANZEIGE der FREIHEITLICHEN PARTEI ÖSTERREICH (FPÖ). Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

Politik aktuell

20.

Apr

10:38 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

Unzensuriert Video-Empfehlung:
🇦🇹 Wir brauchen eine Österreich-Strategie statt einer Afrika-Strategie!
Klicken um das Video zu laden
Erst nach dem Klick wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.