SPÖ-Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig versuchte, Landesparteichef Sven Hergovich zu stürzen und selbst die SPÖ Niederösterreich zu übernehmen – ein Plan, der durch amateurhafte Umsetzung scheiterte und als „roter Operetten-Putsch“ verspottet wird. Besonders peinlich dabei ist die Posse um eine Mail, das im Spam-Ordner landete, wie trend-Recherchen zeigen.
Die Spam-Mail als Fiasko-Moment
Königsberger-Ludwig hatte ein hastig verfasstes Mail von ihrem privaten Account „ulrike.ludwig68“ an 120 Parteivorstandsmitglieder verschickt, das bei vielen im Spam landete oder als Fake galt – ein peinlicher Einstieg, der ihren Umsturzplan sofort diskreditierte. Im Brief erklärte sie ihre Kandidatur, sprach von einer angespannten Lage in der Partei und versprach Stabilität sowie ein „starkes Personalpaket“ für 2028, das sie mit allen abstimmen wolle. Kenner sehen Vertraute von SPÖ-Chef Andreas Babler hinter dem Coup gegen den „Babler-Kritiker“ Hergovich, orchestriert aus der Wiener Löwelstraße.
Eine geheime Postenliste für den Umsturz kursierte bereits, doch der Plan brach zusammen. Königsberger-Ludwig, ohnehin schon alles andere als beliebt, gab auf und ging auf Distanz.
Hergovich bleibt Spitzenkandidat
Nach Vermittlung von SPÖ-Ikone Doris Bures und anderen Parteigrößen einigte man sich in einer Krisensitzung: Hergovich bleibt Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2028, Königsberger-Ludwig wird seine Stellvertreterin; beide betonen nun Einigkeit und Zusammenhalt.
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