In Südtirol ist eine hitzige Debatte über ein Wohnprojekt für Migranten entbrannt. Im Zentrum steht ein Programm, das die Unterbringung von ausländischen Familien verbessern soll.
Offener Widerspruch
In einem Radiointerview hatte Landesrätin Rosmarie Pamer (Südtiroler Volkspartei, SVP) Details zur Nutzung der Wohnungen erläutert. Sie sagte, dass es sich nicht um kostenlose Wohnungen handle, gleichzeitig räumte sie ein, dass die Migranten die Miete wohl aus eigener Kraft nicht tragen können.
Wer zahlt dann also? Die Süd-Tiroler Freiheit schloss daraus: der Südtiroler Steuerzahler wird wohl zur Kasse gebeten werden.
Scharfer Widerspruch zu Oppositionsvorwurf
Pamer wies die Vorwürfe der Süd-Tiroler Freiheit entschieden zurück, die „Gratis-Wohnungen“ für die Orientalen und Afrikaner ortete. Die Opposition würde falsche Informationen verbreiten und die Bevölkerung bewusst in die Irre führen. Harte Worte von Seiten der Landesregierung.
Auch Kosten für Möbel werden übernommen
Doch die Wahrheit ist noch viel schlimmer, wie sich jetzt herausstellte. Denn die Südtiroler müssen mit ihren Steuergeldern nicht nur die Miete der Einwanderer bezahlen, nein, sogar noch die Möbel!
Denn einem Schreiben an die Gemeinden, das der Südtiroler Freiheit vorliegen soll, sei zu entnehmen, dass das Land die vollständigen Kosten für bestimmte Wohnungen übernimmt. Gemeinden sollen die Unterkünfte nicht nur bereitstellen, sondern auch entsprechend ausstatten!
Eins plus Eins macht Zwei
Für die Opposition ergibt sich daraus ein klarer Befund: Wenn öffentliche Gelder Miete und Einrichtung finanzieren, könne von „kostenlosem Wohnen“ durchaus gesprochen werden – zumindest aus Sicht der Steuerzahler. Die Gemeinden würde die Bereitstellung der Wohnungen abgegolten, die Kosten dann eben vom Land übernommen.
Offene Fragen zu Finanzierung und Fairness
Die Finanzierung erfolgt aus öffentlichen Mitteln. Einheimischen Familien bleiben solche Unterstützungen verwehrt, trotz steigender Wohnkosten und zunehmender Verarmung breiter, eigener Bevölkerungsschichten.
Zudem steht im Raum, ob bestehende Wohnstrukturen, die ursprünglich für die lokale Bevölkerung geschaffen wurden, nun für andere Zwecke verwendet werden.
Unklare Belastung für die Zukunft
Auch ist völlig unklar, wie lange die Wohnungen auf Allgemeinkosten von den Fremden genutzt werden, welche Perspektiven die Bewohner haben und welche Belastungen auf die Gemeinden zukommen.
Die Süd-Tiroler Freiheit fordert eine vollständige Offenlegung aller Kosten sowie ein Ende der bisherigen Ausländer-Bevorzugungs-Politik.


