Offizielle Statistiken aus dem Gesundheitsministerium zeigen, wie oft Ausländer zum Arzt gehen.
Türken und Iraner deutlich öfter beim Arzt
Die freiheitliche Abgeordnete Katayun Pracher-Hilander hatte nachgefragt: Wie oft waren Afghanen, Afrikaner, Inder, Iraner, Iraker, Libyer, Pakistaner, Syrer, Türken und Ukrainer im Vergleich zu Österreichern in heimischen Arztpraxen zu Gast? Die Antworten sind eindeutig: Österreicher verzeichnen durchschnittlich 14 Ordinationstermine jährlich, Türken 16,1 und Iraner 15,3 – Werte, die deutlich höher ausfallen. Im Gegensatz dazu liegen Libyer mit 6,5 und Migranten aus Afrika mit 12,7 Terminen niedriger.
Teure Zahnbehandlungen besonders häufig
Österreich zählt insgesamt etwa 129 Millionen Arztkontakte pro Jahr, angeführt von den – oft kostspieligen – Zahnbehandlungen mit mehr als 11 Millionen Fällen. Die FPÖ fordert deshalb den Stopp von Asylanträgen sowie Kürzungen bei Leistungen – eine Forderung, die seit Jänner 2026 durch vergleichbare Untersuchungen zu 22 Millionen Krankenhausbehandlungen für Nicht-EU-Ausländer zwischen 2015 und 2024 angeheizt wird.
Unmut über parlamentarische Arbeit der Opposition
Bei der Regierung kommt die Aufklärungsarbeit der Freiheitlichen unterdessen nicht gut an. Seit dem Start der Verlierer-Ampel im Jänner 2025 stellt die FPÖ dem Gesundheitsministerium unter SPÖ-Ministerin Korinna Schumann 685 Anfragen, was dem Ressort offenbar missfällt: Dort beschwert man sich über die angeblich hohen Kosten.


