IB-Sprecher Märkl darf aus Deutschland nicht ausreisen, da er dem „Ansehen des Staates“ schaden könnte

29. Mai 2026 / 18:13 Uhr

„Könnte dem Ansehen des Staates schaden“: Bundessprecher der IBD wird an Ausreise gehindert

Maximilian Märkl wollte am Donnerstag von München aus nach Portugal fliegen. Dort sollte am Samstag, dem 30. Mai 2026, der Remigration Summit 2026 in Porto stattfinden. An der Veranstaltung, die nach eigenem Selbstverständnis ein Vernetzungstreffen von Migrationskritikern ist, wollte auch der Identitäre Aktivist Märkl teilnehmen. Stattdessen wurde der Bundessprecher der Identitären Bewegung Deutschland von der Bundespolizei festgesetzt und an der Ausreise gehindert. Die offizielle Begründung: Seine Teilnahme an der Konferenz könnte dem Ansehen der Bundesrepublik schaden.

Juristisch unbescholten

Laut Berichten von AUF1 und weiteren Quellen handelt es sich um einen klaren Repressionsakt gegen einen juristisch unbescholtenen Aktivisten. Märkl selbst reagierte mit deutlichen Worten gegenüber AUF1:


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Nicht wir schaden dem Ansehen der BRD, sondern die Politiker und Richter, die ihr eigenes Volk unterdrücken und austauschen wollen. Gott sei Dank haben sie mit dieser Aktion den Remigration Summit unfreiwillig beworben.

Wiederholtes Muster gegen Patrioten

Der Vorfall erinnert stark an ähnliche Fälle im Vorjahr. Damals wurden mehrere junge Aktivisten der Identitären Bewegung am selben Flughafen gestoppt, als sie zum Remigration Summit 2025 nach Italien reisen wollten. Auch dort hieß es, die Teilnahme schade dem Ansehen Deutschlands. Nun trifft es erneut einen prominenten Vertreter der Szene – und das kurz vor der diesjährigen Veranstaltung in Porto.

Die Bundespolizei stützt sich dabei auf Regelungen des Passgesetzes, die eine Ausreiseuntersagung ermöglichen, wenn wesentliche Interessen der Bundesrepublik Deutschland beeinträchtigt werden könnten. Kritiker sehen darin ein Instrument, das gezielt gegen missliebige Meinungen eingesetzt wird, während gleichzeitig die Kontrolle an den Grenzen bei illegaler Einwanderung oft als unzureichend kritisiert wird.

Anwalt Haintz und breite Unterstützung

Der renommierte Anwalt Markus Haintz kommentierte den Vorgang auf X scharf:

Deutschland verhindert Ausreise von Aktivisten zu einer Remigrationskonferenz. PS: Bis 1989 wurden Menschen in Mitteldeutschland noch mit Waffengewalt daran gehindert, das Land zu verlassen. Inzwischen ist man humaner, aber der totalitäre Geist ist derselbe.

In den sozialen Medien erhält Märkl breiten Zuspruch aus patriotischen Kreisen. Viele sehen in dem Verbot einen weiteren Beleg dafür, dass Reisefreiheit offenbar nur für bestimmte politische Richtungen gilt. Die Veranstaltung in Porto selbst wird von internationalen Aktivisten, Denkern und Politikern getragen und soll das Thema Remigration europaweit vorantreiben.


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