FPÖ-Obmann Herbert Kickl festigt seine Spitzenposition und setzt sich weiterhin klar von der politischen Konkurrenz ab: Mit 31 Prozent Zustimmung in der fiktiven Kanzlerfrage von oe24 liegt er nicht nur unangefochten auf Platz eins, sondern übertrifft sogar die Werte aller drei Regierungsparteien zusammen.
Kickl lässt alle hinter sich
Während die Verlierer-Ampel gemeinsam auf nur 27 Prozent kommt, gelingt es keinem ihrer Spitzenvertreter, auch nur annähernd an Kickl heranzurücken. ÖVP-Kanzler Christian Stocker erreicht zwölf Prozent, SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler stagniert bei neun Prozent, und Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger bleibt mit sechs Prozent im einstelligen Bereich.
Kickls Dominanz wird besonders deutlich im direkten Vergleich: Selbst zusammengerechnet bleibt die Regierung hinter dem FPÖ-Chef zurück. Das unterstreicht die Schwäche der Amtsinhaber – ein klassischer „Amtsmalus“, der sich in sinkender Zustimmung niederschlägt. Im Gegensatz dazu profitiert Kickl sichtbar von seiner Rolle in der Opposition, das Versagen der Regierung lässt ihn weiterhin besser dastehen als die anderen Parteichefs.
Grüne profitieren nicht von Regierungsversagen
Dass Kickls Beliebtheit aber nicht nur an den Fehlern der Regierung liegt, zeigt das Beispiel der Grünen: Parteichefin Leonore Gewessler kommt auf acht Prozent und liegt damit zwar vor den Neos, aber weiterhin deutlich hinter Kickl.


