Eine parlamentarische Anfrage der FPÖ hat Schockierendes ans Licht gebracht: In der vergangenen Gesetzgebungsperiode flossen exakt 492.589 Euro aus dem Sportbudget des Vizekanzlers an die Muslimische Jugend Österreich (MJÖ). Das Geld ging vor allem in Wintercamps und andere Projekte für Kinder und Jugendliche. Das Ministerium unter Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) rechtfertigt die Förderung mit dem Bundes-Sportförderungsgesetz und einem Ministerratsvortrag zur Extremismusprävention aus dem Jahr 2020.
Kontrollen ohne echte Transparenz
Das Ressort verweist auf Zwischen- und Endberichte, die die Verwendung prüfen sollen. Laut diesen Angaben hat die MJÖ Eigenleistungen von rund 109.900 Euro erbracht, und ein Teilbetrag wurde nach Prüfung sogar gekürzt. Dennoch bleibt ein zentraler Punkt ungeklärt: Das Ministerium kann nicht sagen, ob und in welchem Umfang Vertreter der Organisation selbst an den geförderten Veranstaltungen teilgenommen haben. Eine systematische Erfassung fehlt schlichtweg.
Der Widerspruch zur Repression gegen patriotische Jugend
Während der Staat hier großzügig islamische Jugendorganisationen mit Steuergeldern ausstattet, sieht die Realität bei patriotischen Gruppen völlig anders aus. Die Identitäre Bewegung Österreich etwa ist seit 2021 mit Symbolverbot belegt und wird als rechtsextrem eingestuft – mit allen bürokratischen und sozialen Konsequenzen, die das mit sich bringt. Der Kontrast könnte kaum krasser sein: Fremde kollektive Identitäten werden staatlich gefördert, die eigene patriotische Jugend hingegen wird als Bedrohung behandelt.
Gemeinsame Interessen mit linksliberalen NGOs
Hinzu kommt ein weiterer bitterer Widerspruch. Parallel zu den islamisch-religiösen Projekten fließen weiterhin Steuermillionen an linksliberale und progressive NGOs, die in vielen Punkten völlig entgegengesetzte Ideologien vertreten. Und doch sind sie in einem zentralen Punkt mit islamischen Gruppen vereint: beide profitieren von einer Politik der offenen Grenzen und der fortschreitenden Veränderung der Bevölkerungsstruktur. Der Steuerzahler finanziert damit letztlich zwei Seiten derselben Medaille: die religiöse Islamisierung auf der einen, die ideologische Auflösung nationaler Identität auf der anderen.


