Die AfD war kurz davor, erstmals in Brandenburg einen Landrat zu stellen. AfD-Politikerin Christine Beyer kam bei der Stichwahl im Landkreis Spree-Neiße auf 48,51 Prozent der Stimmen. CDU-Kontrahent Martin Heusler erhielt 51,49 Prozent. Die ganze Auszählung über lag Beyer übrigens deutlich vorn.
Erfolg trotz knapper Niederlage
Aber als am Schluss die Stimmen der Briefwähler ausgezählt wurden, wendete sich das Blatt. An der Urne hat die AfD-Politikerin 54,13 Prozent erhalten, Heusler lediglich 45,87 Prozent. Doch bei den Briefwählern lag Heusler mit 70,6 Prozent so überaus komfortabel vor Beyer mit 29,4 Prozent, dass es zum Sieg reichte. Letztlich fehlten ihr 1.469 Stimmen. Laut dem rbb waren rund 94.000 Wähler zur Wahl aufgerufen.
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Weitere InformationenDavon nahmen 49.653 an der Wahl teil, was einer Wahlbeteiligung von 52,72 Prozent entspricht. Brandenburgs AfD-Vorsitzender René Springer wertete die knappe Niederlage als Erfolg: “Fast jeder zweite Wähler im Landkreis Spree-Neiße hat sich für uns entschieden – das ist ein starkes Signal!”, erklärte er auf X. Das Ergebnis zeige, dass die Zustimmung für die Partei von Wahl zu Wahl wachse: “Der Rückhalt für die AfD wird größer – auch hier in Brandenburg.” Seine Partei möchte “politische Verantwortung in Brandenburg übernehmen und die Interessen der Bürger konsequent vertreten”. Abschließend verkündete er: “Wir machen weiter. Für echte Veränderung. Für Brandenburg.”
