Dieter Dorner

Landtagsabgeordneter Dieter Dorner (FPÖ) vor dem Verhandlungssaal im Gemeindeamt Groß-Schweinbarth. Er kämpft gegen Windräder wie einst Don Quijote gegen Windmühlen. 

28. Jänner 2026 / 11:06 Uhr

Nur Blaue kämpfen gegen Zerstörung des größten Eichenmischwalds im Weinviertel

Eine brisante mündliche Verhandlung über den Bau eines Windparks im Weinviertel in Niederösterreich steht heute, Mittwoch, im Gemeindeamt in Groß-Schweinbarth (Bezirk Gänserndorf) auf dem Tagesordnungspunkt. Als einzige Partei nimmt die FPÖ daran teil. 

Kein Interesse der anderen Parteien

Der Energiesprecher der Freiheitlichen in Niederösterreich, Landtagsabgeordneter Dieter Dorner, mit dem unzensuriert noch kurz vor Verhandlungsbeginn gesprochen hat, wunderte sich über das Fehlen anderer Fraktionen:

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Warum gehen bei der Verhandlung über die Windräder im Hochleithenwald nur Vertreter der Freiheitlichen hin? Interessiert dieses wichtige Projekt Abgeordnete anderer Parteien nicht?

FPÖ klar für Erhalt des Waldes

Dorner kam mit einem Vertreter von Landesrätin Susanne Rosenkranz (FPÖ) in das Gemeindeamt. Im Gepäck: Eine Menge Argumente, die gegen die Zerstörung des größten Eichenmischwalds im Weinviertel, dem Hochleithenwald, durch Windräder-Monster sprechen. Dem Vernehmen nach sind 300 Meter hohe Windtürme mitten im Wald geplant, ein „Saurierprojekt“, gegen das viele Menschen mobil machen und die jetzt von den Freiheitlichen unterstützt werden. Für Dieter Dorner ist klar:

Wir Freiheitliche stellen uns klar für den Erhalt des Eischenmischwaldes und für das wertvolle Stück Heimat. Wir dürfen nicht zulassen, dass hier die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder nur wegen der Gier der Windindustrie einfach verkauft wird. 

Weinviertel hat schon Ruf eines “Windradviertels”

Tatsächlich sind im Weinviertel, das im Volksmund schon Windradviertel genannt wird, Menschen, Tiere und Umwelt zum Kollateralschaden dieser verfehlten Energiepolitik geworden. 

Unzensuriert wird weiter über den Fortgang und das Ergebnis der Verhandlung berichten. Alles andere, als eine Bewilligung nach dem NÖ Elektritzitätswesengesetz, wäre aber eine Überraschung.


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