Martin Antauer

Matin Antauer tritt bei der Gemeinderatswahl am 25. Jänner in St. Pölten als FPÖ-Spitzenkandidat gegen SPÖ-Bürgermeister Matthias Stadler an.

10. Jänner 2026 / 09:32 Uhr

Antauer tritt in St. Pölten an: „Bei der SPÖ vergeht mir das Lachen“

Er war Unternehmer und Manager, wechselte aber in die Politik: Martin Antauer, 58, Vater von zwei Kindern, tritt am 25. Jänner bei den Gemeinderatswahlen in St. Pölten an – als Spitzenkandidat der Freiheitlichen. Sein Ziel ist es, die Absolute der SPÖ zu brechen. Unzensuriert hat den jetzigen Landesrat in Niederösterreich zu einem Gespräch gebeten. 

POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung


“Wir haben den härtesten Asylkurs aller Bundesländer”

Unzensuriert: Sie waren Unternehmer. Warum also das Risiko einer politischen Karriere?

Antauer: Ich ging vor zehn Jahren in die Politik, um für meine Landsleute eine positive Veränderung herbeizuführen. Mein Zugang ist: Den Bürgern immer ganz genau zuhören, die Probleme der Menschen verstehen und Lösungen für unsere Landsleute finden.

POLITISCHE ANZEIGE der FREIHEITLICHEN PARTEI. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung


Im Mai 2025 sind Sie als Nachfolger von Christoph Luisser, der in die Volksanwaltschaft wechselte, zum Landesrat für Sicherheit, Asyl und Zivilschutz angelobt worden. Das sind ja Kernthemen der FPÖ!

Ja, Sicherheit und Asyl sind freiheitliche Kernthemen – schon seit vielen Jahren, lange bevor es die ÖVP überhaupt entdeckt hat. Ich habe den Kurs von Luisser, den härtesten Asylkurs aller Bundesländer, gleich fortgeführt. Etwa mit der Einführung der zusätzlichen Meldepflicht mit 1.9. 25 oder mit der Nachschärfung der Sozialhilfe und der Schnittstelle mit dem ÖIF (Österreichischer Integrationsfonds) und Innenministerium. So können wir seit Anfang November tagesaktuell prüfen, ob zum Beispiel Integrations- oder Deutschkurse abgebrochen wurden und können einen etwaigen Abbruch schneller sanktionieren. Denn klar ist: Wer sich nicht integrieren will, hat hier nichts verloren.

Mehr Sicherheit, mehr soziale Gerechtigkeit

Jetzt kandidieren Sie als Spitzenkandidat der Freiheitlichen bei der Gemeinderatswahl am 25. Jänner. Was, wenn Sie Bürgermeister in St. Pölten werden?

Dass ich ab sofort ausschließlich den St. Pöltnern, den Familien und den Landsleuten mit vollem Einsatz dienen und meine Versprechen sofort umsetzen werde: Mehr Sicherheit, mehr soziale Gerechtigkeit und ein Stopp der roten Prestigeprojekte sowie ein Rückholen der Parkplätze auf und um den Domplatz, um die Innenstadt zu beleben.

In St. Pölten ist gerade ein Streit über den Stadtbus entbrannt. Was würden sie da anders machen, als der derzeit regierende SPÖ-Bürgermeister Matthias Stadler?

Keine reine E-Bus-Flotte. Das ist wieder einmal rote Symbol- und Prestigepolitik, die nur mehr Geld verbrennt. Bürgermeister Stadler gefährdet mit seiner parteipolitisch motivierten Verzögerungstaktik den allseits beliebten LUP-Bus.

Die Sicherheit ist großes Thema in der Stadt, vor allem in den Hotspots wie Bahnhof und Sturm-19-Park. Gibt es von Ihrer Seite ein Patentrezept zur Lösung des Problems?

Mehr Polizei, mehr Polizeipräsenz, Ordnungskräfte rund um die Hotspots. Ordnung schafft Sicherheit und da kenne ich kein Pardon. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss bestraft werden.

Sozialhilfe nur für Österreicher

Noch ärger als in Wien, gehen in St. Pölten 76 Prozent der Sozialhilfe an Nicht-Österreicher – was läuft da verkehrt?

Es ist ein Wahnsinn, dass viele Menschen aus aller Herren Länder, von denen viele noch nie einen Cent ins System eingezahlt haben, in der sozialen Hängematte liegen. Daher mein Zugang: Sozialhilfe nur für Österreicher. Zudem muss ich auch sagen, dass rund 85 Prozent keinen echten Asyl- beziehungsweise Fluchtgrund haben.

Wegen des akuten Parkplatzmangels in der Innenstadt hat die FPÖ gemeinsam mit den Bürgern die Initiative „Rettet die Innenstadt – Parklätze am Domplatz“ gestartet. Ist das nicht gegen den Trend, den Verkehr aus der Stadt zu bringen?

Was bringt es, den Verkehr aus der Stadt zu bringen, wenn die Innenstadt dadurch schwer beschädigt wird? Es bleiben zudem auch viele Kunden aus der Region der Innenstadt fern. Kurzum: Die Innenstadt leidet darunter, Geschäfte sperren zu und Arbeitsplätze gehen verloren. Zudem ist es gegenüber der älteren oder geh-eingeschränkten Bevölkerung nicht zumutbar – gerade in der Innenstadt sind viele Apotheken, Ärzte oder Notare.

17 Millionen Euro für linke Kunstprojekte

Über die Prestigeprojekte vom SPÖ-Bürgermeister wie Achselschweiß-Angstschweiß-Säulen zum Schnuppern, Kunstprojekte also, die 17 Millionen Euro gekostet haben, lacht halb St. Pölten. Vergeht Ihnen, angesichts dieser Ausgaben, das Lachen?

Es ist vielleicht für den neutralen Beobachter zum Schmunzeln, aber als Sachpolitiker vergeht mir das Lachen gehörig. 17 Millionen Euro für linke Kunstprojekte, mit diesem Geld hätte man zumindest ein Jahr lang sämtlichen St. Pöltner Schülern täglich ein warmes Mittagessen kostenlos zur Verfügung stellen können. Aber genau das ist Stadlers Art: Abgehoben und fern von den wahren Sorgen und Nöten der St. Pöltner. Darum muss die Absolute der Stadler-SPÖ unbedingt fallen.


Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

POLITISCHE ANZEIGE der FPÖ ST. PÖLTEN Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

POLITISCHE ANZEIGE der FREIHEITLICHEN PARTEI ÖSTERREICH. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

Politik aktuell

17.

Jän

09:07 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief


Klicken um das Video zu laden.