Der Austro-Serbe David Bilbija hatte bei der Nationalratswahl 2024 für die SPÖ kandidiert. Doch nun hat der Niederösterreicher genug von der “unfähigen Babler-Truppe“. Er zog einen Schlussstrich und trat aus der Partei aus. Bei FPÖ TV erklärte Bilbija, warum er die Partei unter Andreas Babler verlassen hat.
Video: David Bilbija im Gespräch mit FPÖ TV-Moderatorin Althea Diamante.
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Weitere Informationen“Babler ist realitätsfremd”
Bilbija sagte, er wollte Politik machen, um für die Menschen da zu sein. Mittlerweile habe er erkannt, dass die SPÖ gerade unter der Führung von Babler realitätsfremd sei. Dieser würde sich mit seinen Beratern im Kabinett abkapseln und sei nicht erreichbar, predige Wasser und trinke Wein – „das ist genau das Klassische, vor den Wahlen, nach den Wahlen, und mit dem identifiziere ich mich nicht“.
Keine Arbeiterpartei mehr
Der Austro-Serbe geht mit seinem Ex-Parteivorsitzenden hart ins Gericht: Es sei alles Nonsens, was Babler von sich gebe. Er würde nicht mehr eine Arbeiterpartei vertreten. Die einzige Arbeiterpartei, die es in Österreich gebe, würde FPÖ heißen – „und ich glaube, dass die SPÖ das auch zu spüren bekommen wird“.
Gegen die Ärmsten und Hilfsbedürftigen
Auf die Frage der Moderatorin, ob die SPÖ unter Babler jetzt eine andere wäre, sagte Bilbija wörtlich:
Ja, komplett. Gerade gestern haben sie veröffentlicht, dass sie die Behinderten-Tickets streichen wollen. Da greift man wirklich ein in die Ärmsten und Hilfsbedürftigen. Und denen nimmt man etwas weg. Ich mein’, sorry! Irgendwo hört’s auf und irgendwann ist auch einmal genug. Und irgendwann reicht’s auch.
“Er fliegt nach New York und spricht kein Wort Englisch”
Das Einzige, was Babler jetzt machen könne, sei ein Rücktritt. „Überlege einmal. Der fliegt nach New York, spricht kein Wort Englisch“. Babler verprasse Steuergelder und würde verschweigen, welchen Zweck diese Reise gehabt und mit wem er sich getroffen habe. „Da wächst der Frust bei den Leuten“. Da werde eine Politik gemacht, die einfach nicht mehr nachvollziehbar sei. „Ich verstehe nicht, wie diese Herrschaften in der Früh aufstehen können, hinaus gehen und den Leuten überhaupt noch ins Gesicht schauen können“.


