SPÖ-Verkehrsminister Peter Hanke hat bekanntgegeben, den Lobautunnel bauen zu wollen, um damit die Lücke der Wiener Außenring-Schnellstraße S1 schließen zu können. Die FPÖ zeigt sich hoch erfreut über diese Entscheidung, entlastet sie doch vor allem die Autofahrer auf der Südosttangente. Aber nicht nur das.
Monatelange Blockadepolitik gestoppt
„Endlich hat die Vernunft gesiegt – der Lobautunnel kommt“, freut sich der Zweite Landtagspräsident und Wiener FPÖ-Verkehrssprecher Toni Mahdalik in einer Aussendung. Die monatelange Blockadepolitik von Leonore Gewessler (Grüne) wäre nichts anderes als eine ideologische Geisterfahrt gewesen, die der Wiener Bevölkerung und dem Wirtschaftsstandort massiven Schaden zugefügt habe. “Nun gilt es, zügig loszulegen und verlorene Zeit aufzuholen“, sagte Mahdalik.
Baubeginn für erste Etappe nächstes Jahr
Die erste vorbereitende Bau-Etappe soll bereits nächstes Jahr starten. Die zweite Bau-Etappe, die den so umstrittenen Lobautunnel beinhaltet, könne indes erst frühestens 2030 starten, da laut Ministerium hier noch Verfahren anhängig seien.
“Richtiger und längst überfälliger Schritt”
Lob für die Entscheidung kommt auch aus Niederösterreich. Landeshauptmann-Stellvertreter und Verkehrslandesrat Udo Landbauer nannte die Pläne einen “richtigen und längst überfälligen Schritt”. Landbauer sagte:
Wir Freiheitlichen standen immer klar auf der Seite der fleißigen Pendler und Anrainer und waren stets für eine rasche Umsetzung des S1-Projektes. Minister Hanke soll sich nicht von links-grünen Klima-Fetischisten vom richtigen Weg abbringen lassen.
28 Millionen Fahrten weniger auf Südosttangente
Laut Mahdalik ist der S1-Lückenschluss eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Österreichs und sein Nutzen mehrfach wissenschaftlich belegt: Allein auf der A23 könnten jährlich bis zu 28 Millionen Fahrten vermieden werden, das entspricht einer Einsparung von rund 75.000 Tonnen CO₂ pro Jahr.
Lebensqualität der Menschen wird verbessert
Von Seiten Hankes hieß es, dass die S1 notwendig sei, um den Wirtschaftsstandort der gesamten Ostregion zu sichern und die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Man schaffe damit die Grundlage für bis zu 25.000 Jobs, Wohnraum für 55.000 Menschen und entlaste die Bewohner Wiens vom Lkw-Durchzugsverkehr.
Grünes Märchen angeblicher “Milliardenkosten”
Die von Grünen immer wieder als Gegenargument ins Spiel gebrachten angeblichen “Milliardenkosten” für Lobautunnel & Co. stammen – so wie vieles – aus der klima-hysterischen Märchenecke, wie FPÖ-Verkehrssprecher Christian Hafenecker in einer Aussendung betonte:
Die ASFINAG bestreitet den Betrieb, den Erhalt und den Ausbau des heimischen Autobahnen- und Schnellstraßennetzes ausschließlich aus jenem Geld, das über Vignette, Lkw-Maut und Sondermautstrecken hereinkommt. Die ASFINAG bekommt dafür keinen einzigen Cent an Steuergeld. Das sollte man als ehemalige Verkehrsministerin eigentlich wissen. Aber wenn man zurückblickt, dann muss man leider erkennen, dass Frau Gewessler ihre Energie lieber in peinliche Aktionen wie ‚BMK goes Drag‘ investiert hat, anstatt sich ernsthaft mit der hochrangigen Straßeninfrastruktur zu beschäftigen.

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