Serbisches Parlament

Mit Gewalt haben linke Kräfte im serbischen Parlament versucht, die Demokratie des Landes zu destabilisieren.

7. März 2025 / 10:04 Uhr

Orbán: „Drei Länder stehen im Fadenkreuz der globalistischen Kräfte“

Rauchbomben, Leuchtfackeln, Tränengas und Schlägerei – diese Bilder aus dem serbischen Parlament gingen am 4. März um die Welt. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán vermutet einen internationalen Hintergrund.

In einem Posting auf dem Kurznachrichtendienst X meinte Orbán:

Nachdem sie Washington an die Patrioten verloren hatten, zogen sich die globalistisch-liberalen Kräfte nach Brüssel zurück und richteten ihr Augenmerk auf Serbien, die Slowakei und Ungarn.

https://twitter.com/PM_ViktorOrban/status/1896990947902099618

Souveräne Nationen sollen destabilisiert werden


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Das Chaos im serbischen Parlament – Rauchbomben, Gewalt und Behinderung – würde zeigen, wie weit sie bereit seien zu gehen, um souveräne Nationen zu destabilisieren. Man könne nicht zulassen, so Orbán in seinem X-Beitrag, dass dies so weitergeht. In Richtung der „demokratisch gewählten serbischen Regierung“ sagte Orbán seine Unterstützung zu.

Mehrere Abgeordnete verletzt

Entzündet hatte sich das Chaos im serbischen Parlament an einem Streit über die Tagesordnung, die die Oppositionsparteien nicht akzeptieren wollten. Sie warfen der rechts-nationalen Partei von Premierminister Milos Vucevic vor, zugleich mit der Mittel-Aufstockung für die Hochschulbildung Dutzende andere Beschlüsse durchbringen zu wollen.

Die linken Parteien schreckten bei ihrem Protest auch vor Gewalt nicht zurück. Sie bewarfen ihre politischen Gegner auch mit Eier und Wasserflaschen. Mehrere Abgeordnete wurden bei den Tumulten zum Teil auch schwer verletzt. Eine Mandatarin der Regierungspartei SNS, die 64-jährige Jasmina Obradovic, hatte einen Schlaganfall erlitten.


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