Boko-Haram ist für Terroranschläge zu Silvester verantwortlich.

4. Jänner 2015 / 18:00 Uhr

Jahreswechsel: Boko Haram verübt blutige Anschläge in Nigeria

Der Jahreswechsel war in Nigeria erneut von schweren Anschlägen und entsprechenden Versuchen überschattet: In der Stadt Gombe hat sich zu Silvester ein Selbstmordattentäter vor einer evangelischen Kirche in die Luft gesprengt. Der muslimische Terrorist wollte mit seinem Motorrad eine Sperre durchbrechen. Als ihm dies nicht gelang, zündete er sich selber an.

Nach Angaben des Roten Kreuzes vor Ort sind mehrere Personen dabei verletzt worden. Als eine Sicherheitssperre der Gemeinde rund um die evangelische Kirche errichtet wurde und der muslimische Terrorist vorab nicht daran vorbeigelassen wurde, zündete er die Sprengsätze an seinem Körper.

Ebenfalls am Silvestertag wurde eine muslimische Frau daran gehindert, in eine nigeranische Kaserne in Gombe einzudringen. Sie sprengte sich daraufhin selber in die Luft, als Soldaten das Feuer eröffneten.

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Boko Haram für Terror verantwortlich

In einem nahegelegenen Dorf kamen noch vor dem Jahreswechsel bei einem terroristischen Anschlag auf einen Autobus alle sieben Insassen ums Leben. Die Anschläge werden der Terrorgruppe Boko-Haram zugeschrieben, welche in den vergangenen Jahren eine Spur der Verwüstung durch Afrika gezogen und tausende Menschen getötet hat.

Ziel dieser Gruppierung ist es, in Nigeria und neuerdings auch im benachbarten Kamerun einen islamischen Gottesstaat zu errichten und ein "Kalifat" auszurufen.

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