Die Bilanz der Krawallnacht im Kontext der Demonstrationen der Bewegung „Gen Z regelt“ in Frankfurt am Main ist verheerend: Bei massiven Ausschreitungen wurden mehr als einhundert Polizeibeamte verletzt – darunter ein Polizist schwer durch einen Steinwurf ins Gesicht. Insgesamt 17 Geschäfte wurden beschädigt und fünf Plünderungen verzeichnet, darunter Übergriffe auf Bekleidungsgeschäfte und das Einschlagen der Schaufensterscheibe eines Waffenladens. Die Polizei führte vor Ort 54 Festnahmen im Alter zwischen 13 und 29 Jahren durch.
Innenminister benennt migrantischen Hintergrund der Täter
Das zentrale Element in der Aufarbeitung durch den hessischen Innenminister Roman Poseck (CDU) ist das Profil der Randalierer. Auf einer Pressekonferenz stellte der Minister klar, dass die rund 1.000 bis 1.500 gewaltbereiten Störer „überwiegend migrantisch geprägt“ gewesen seien. Poseck forderte, diese Tatsache ohne Scheuklappen zu thematisieren und aufarbeitungspflichtig zu machen. Ein verstärkter Fokus der Sicherheitsbehörden auf diese Tätergruppe sei notwendig, um Recht und Ordnung durchzusetzen.
Forderung nach harten rechtlichen Konsequenzen
Sowohl hessische Landespolitiker als auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) reagierten mit deutlichen Forderungen auf die Gewaltexzesse. Neben gewaltbereiten Linksextremisten wurden insbesondere Gruppierungen aus dem migrantischen Milieu für die Plünderungen und Angriffe auf die Einsatzkräfte verantwortlich gemacht. Das Landeskriminalamt wertet derzeit umfangreiches Bild- und Videomaterial aus, um weitere Tatverdächtige zu identifizieren und einer schnellen Bestrafung zuzuführen.