Babler, Stocker, Meinl-Reisinger

Passendes Symbolbild: Während sich SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler (links), ÖVP-Kanzler Christian Stocker und Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ihre Hände in den Schoß legen, verlangen sie von den Österreichern eine längere Arbeitszeit.

14. September 2026 / 09:17 Uhr

„Kronen Zeitung“ voll auf Linie mit FPÖ gegen Arbeiten bis 67 Jahre

Die Freiheitlichen sind die einzige parlamentarische Partei, die sich klar gegen ein längeres Arbeiten und Pensionskürzungen aussprechen. Jetzt ist auch die Kronen Zeitung voll auf blauer Linie, wenn man den Kommentar ihres Innenpolitik-Experten Claus Pándi liest. 

Arbeiten bis 80 kann Freude machen

Unter dem Titel „Die Rechnung mit einem frühen Tod“ nimmt Pándi den Wirtschaftsforscher Gabriel Felbermayr ins Visier, der am Sonntag in der ORF-„Pressestunde“ „die noch immer nicht originelle Idee von der längeren Lebensarbeitzeit wiederholte“. Ironisch meinte der Journalist:

Klar, natürlich kann die Arbeit mit 67, 75 oder 80 Jahren Freude machen. Also für den Fall, dass man dann noch einen Arbeitsplatz haben sollte. Auf derartige Kleinigkeiten kann aber auch der beste Professor nicht achten.

Vom hohen Ross des Wissenschaftlers

Weiters schrieb Pándi, dass ein seit seinem Schulabschluss im Berufsleben stehender Mensch nach 45 Jahren vielleicht müde und man nicht deshalb weniger erschöpft sei, nur weil man 87 Jahre oder älter werde, könne vom hohen Ross des Wissenschaftlers schnell einmal übersehen werden. 

Vorausschauende Politik sei mehr als eine tadellose Excel-Tabelle, so Pándi. „Sonst könnte man gleich sagen, dass sich nur ein früher Tod rechnet“.

Unanständig gegenüber hart arbeitenden Menschen

Damit stellte sich der Krone-Schreiber in dieser Frage vollinhaltlich hinter Herbert Kickl. Der FPÖ-Chef betonte im ORF-„Sommersgespräch“ einmal mehr, dass er die Pensionsschraube der Verlierer-Ampel jenen gegenüber unanständig fände, die ihr Leben lang gearbeitet und brav eingezahlt hätten. Sein Satz, „wir arbeiten, um zu leben, aber wir leben nicht, um nur zu arbeiten“, klang wie ein Satz aus dem FPÖ-Parteiprogramm. 

“Nein” zu Pensionsantritt mit 67

Auf Felbermayrs Forderung reagierte auch FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch. In einer Aussendung machte sie ihr „Nein“ zu einem Pensionsantritt mit 67 deutlich. Die Pensionisten, meinte sie, dürften nicht länger der Bankomat der Nation sein, bei dem sich diese dilettantische Verlierer-Koalition und ihre Einflüsterer nach Belieben bedienten! 

Es sei eine absolute Respektlosigkeit, den hart arbeitenden Österreichern auszurichten, sie sollen gefälligst bis zum Umfallen schuften, nur weil die Systemparteien unser Steuergeld lieber für die Asylindustrie und ideologische Prestigeprojekte beim Fenster hinauswerfen, sagte Belakowitsch. 

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