Im immer unsicherer werdenden Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg kam es heute, Dienstag, erneut zu einem Schusswaffenangriff. Bereits vor ein paar Tagen fielen im von Jörn Oltmann (Bündnis 90/Die Grünen) regierten Bezirk Schüsse (Unzensuriert berichtete).
Opfer in Lebensgefahr – Täter flüchtig
Damals gab es aber wenigstens keine Verletzten. Das ist in diesem Fall anders. Wie die B.Z. berichtete, feuerte ein Unbekannter gegen 01:05 Uhr auf einen 44-Jährigen. Wie viele der mindestens fünf Schüsse das Opfer trafen, wurde nicht bekannt gegeben. Dem Artikel zufolge wurde das Opfer “schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert”. Er schwebt in Lebensgefahr.
Der Täter hat allem Anschein nach auf sein Opfer gewartet. Die Polizeibeamten stürmten “die Wohnung des 44-Jährigen, weil unklar war, ob sich dort noch jemand aufhielt. Etliche Anwohner hörten die Schüsse. Mehrere Menschen eilten dem Verletzten zu Hilfe und leisteten Erste Hilfe”.
“Fünf Schüsse sind Tötungsabsicht”
Scheinbar ist der Schütze nach der Tat “über den Parkplatz bei Hellweg in den Park am Gleisdreieck geflüchtet. Einsatzkräfte suchten mit einem Polizeihubschrauber den Tatort und den nahegelegenen Park am Gleisdreieck ab – ohne Erfolg.
Laut der B.Z. erklärte Polizeigewerkschaftschef Stephan Weh zu dem erschreckenden Fall: “Fünf Schüsse sind keine Warnung, das ist pure Tötungsabsicht. Manchmal geht es dabei um Geschäfte, manchmal um verletzte Ehre. Diese Problematik wird die Polizei trotz immensem Personalansatz allein nicht lösen können und es ist ehrlicherweise auch keine reine Frage der Inneren Sicherheit mehr.” Das genaue Motiv des Täters ist noch unklar.


