Das Islamische Zentrum Imam Ali in Wien-Floridsdorf steht vor dem Aus. Nach einer Massenschlägerei im März 2026 und Vorwürfen enger Kontakte zum iranischen Regime fordern Bezirksvertretung und Nationalrat eine Schließung. SPÖ-Bezirksvorsteher Georg Papai erklärte: „So etwas hat bei uns keinen Platz.“
Probleme seit Jahren bekannt
Das Zentrum in der Richard-Neutra-Gasse 8, ein Gewerbegebäude, existiert seit mindestens 2017 als „Islamisches Zentrum Imam Ali gemeinnützige GmbH“ unter Geschäftsführer Mahmoud Montazeri Moghaddam. Bereits 2019 untersagte die Baupolizei einen illegalen Moscheebetrieb, doch der Verein betonte damals friedliche Aktivitäten ohne Hasspredigt. Täglich pilgern Hunderte Moslems zum Gebet, Muezzin-Ruf inklusive.
Freiheitliche wollen sofortige Schließung
Anfang März kam es vor einer Gedenkveranstaltung für Ajatollah Ali Chamenei zu einer Prügelei mit Gegendemonstranten. Die FPÖ forderte die sofortige Sperrung. Sicherheitsbehörden kritisieren radikale, antisemitische und homophobe Tendenzen sowie iranische Einflussnahmen, verstärkt seit dem Iran-Krieg. Das Zentrum gilt als Parallelstruktur in einem ungeeigneten Gewerbegebiet.
Auch Parlament will gegen Moschee vorgehen
Am vergangenen Mittwoch verabschiedete die Bezirksvorstehung Floridsdorf dann einstimmig eine von der FPÖ initiierten Resolution zur Schließung – alle Parteien waren sich einig, dass das Moslem-Zentrum dicht gemacht werden soll. Im Nationalrat beschloss zudem der Innenausschuss einen Antrag: Das Innenministerium prüft die Schließung oder sogar das Verbot im Lichte neuer Vereinsgesetze.
Mahmoud Montazeri Moghaddam, Vorsitzender des Vereins, meldete sich inzwischen zu Wort: „Unsere Arbeit basiert auf Vernunft und Menschenwürde.“ Die parlamentarische Prüfung läuft trotzdem; eine Schließung könnte bald folgen.
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