Im bunten, vielfältigen, links regierten Bezirk Neukölln soll laut der Berliner Zeitung die Rixdorfer Grundschule geteilt werden. Der eine Teil ist dann für den Unterricht der Kinder gedacht und im anderen Teil sollen Suchtkranke untergebracht werden.
Angst um Sicherheit der Kinder
Man kann sich die Begeisterung der Eltern gewiss vorstellen. Sie fürchten um Sicherheit, der Bezirk verweist auf leere Klassenräume. Mit anderen Worten: Weil in den Klassenräumen nicht gearbeitet wird, sollen dort Süchtige leben. Mit diesem Argument könnte man die Leute auch im Bundestag oder in den Rathäusern unterbringen; dort wären sie, glaubt man Hansjörg Müllers Buch “Scheindemokratie”, ohnehin in passender Gesellschaft. Müller berichtet darin unter anderem über Drogen- und Medikamentenabhängigkeit im Bundestag.
Aber natürlich werden die Süchtigen nicht im Bundestag oder in den Rathäusern untergebracht; ebensowenig wie die von den Altparteien ins Land gelockten Asylwerber. Es mutet schon sehr seltsam an, dass die Politiker ihre Klientel irgendwie nie in ihrer Nähe haben wollen, sondern immer nur ganz nahe bei den Bürgern und in diesem Fall nahe an deren Kindern.
Geld steht über Kinderwohl
Laut der Berliner Morgenpost ist dieser Schritt angeblich notwendig, “um Kosten zu sparen”. Freilich könnte man auch Kosten sparen, indem die Gehälter der Politiker halbiert werden oder indem man wie in Argentinien überflüssige Ministerien abschafft. Aber Bürokratieabbau ist in der BRD offenbar nicht erwünscht; am allerwenigsten in Berlin. Stattdessen werden lieber kleine Grundschulkinder in Gefahr gebracht.
Abschließend sei noch angemerkt, dass eine Remigration aller Süchtigen ohne deutschen Pass in ihre jeweiligen Heimatländer ebenfalls eine Entlastung bedeuten und auch Kosten sparen würde.


