Neos-Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Bild) und seine Parteifreundin sowie Nachfolgerin als Wiener Bildungsstadträtin Bettina Emmerling haben das Bildungsdesaster in der Bundeshauptstadt zu verantworten – so zumindest die Kritik der FPÖ.

28. Dezember 2025 / 14:52 Uhr

„Pinkes Bildungsversagen“ in Wien: Wiederkehr und Emmerling in der Kritik

Fast jedes zweite Kind an Wiener Pflichtschulen braucht Deutschförderung, tausende Kinder werden bereits bei Schuleintritt als außerordentliche Schüler geführt, und die Rate der Schulabbrecher ist höher denn je. Wiens freiheitlicher Klubobmann und Bildungssprecher Maximilian Krauss spricht deshalb von einem Ergebnis des „pinken Totalversagens“.

Auch Wiederkehr ist rücktrittsreif

Nicht nur die Neos-Bildungsstadträtin Bettina Emmerling nimmt Krauss in die Pflicht: Auch der jetzige Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Neos), Emmerlings Amtsvorgänger in Wien, habe nach fünf Jahren die Wiener Bildungspolitik auf dem Gewissen.

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Wer dieses Chaos mitverursacht hat, ist ebenfalls rücktrittsreif und darf seinen Kurs des Versagens nicht auf Bundesebene fortsetzen.

Teure Placebo-Politik hilft nicht weiter

Statt wirksamer Maßnahmen würden lediglich teure und gleichzeitig wirkungslose Programme präsentiert – das sei deutlich zu wenig.

Wer nach fünf Jahren Bildungspolitik nichts verbessert, sondern im Gegenteil sämtliche Kennzahlen noch weiter verschlechtert hat, der sollte aufgrund von Berufsunfähigkeit endgültig den Hut nehmen und zurücktreten.

Klare Forderungen der FPÖ

Krauss forderte konkrete Maßnahmen: Deutsch vor Schuleintritt, eine verbindliche Sprachfeststellung ab dem dritten Lebensjahr sowie eine echte Schulreform zur Entlastung der Lehrer – „die Zeit für Ausreden ist vorbei“, machte Krauss klar.

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