Antifa

AfD-Vertreter und Parteimitglieder waren 2025 am häufigsten Opfer politisch motivierter Attacken und zwar von einer Richtung, die gern verharmlost wird.

24. Mai 2026 / 06:30 Uhr

Höchststand bei Angriffen auf Parteivertreter – aber auf eine bestimmte Partei

Die politisch motivierte Kriminalität gegen Politiker und Parteimitglieder hat in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2025 einen neuen Höchststand erreicht.

Mehr als 5.000 Übergriffe

Nach Angaben aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Fraktion wurden bundesweit 5.140 Straftaten gegen Repräsentanten oder Mitglieder politischer Parteien erfasst. Im Jahr davor waren es noch 3.690 Fälle, 2023 lag die Zahl bei 2.790.


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Damit setzt sich ein deutlicher Anstieg fort. Erfasst wurden nicht nur Gewaltdelikte wie Körperverletzungen, sondern auch sogenannte Äußerungsdelikte, darunter Beleidigung, Bedrohung, üble Nachrede, Verleumdung, Nötigung oder Volksverhetzung.

AfD häufigstes Ziel

Die meisten Straftaten richteten sich 2025 gegen Vertreter und Mitglieder der AfD. Insgesamt wurden 1.852 Delikte gegen die Partei registriert. Damit überholte die AfD die Grünen, die in den Jahren zuvor besonders häufig betroffen waren.

Auf Platz zwei lagen die Unionsparteien mit 1.339 Fällen, gefolgt von den Grünen mit 1.005 Straftaten. Gegen die SPD wurden 804 Fälle erfasst, gegen die Linke 273, gegen die FDP 167 und gegen das BSW 51. Bei FDP und BSW lagen allerdings nur Zahlen für das erste Halbjahr 2025 vor.

Auch bei Gewaltdelikten liegt die AfD vorne

Noch deutlicher fällt der Befund bei den reinen Gewaltdelikten aus. Von insgesamt 183 gewalttätigen Angriffen auf Parteirepräsentanten entfielen 121 Fälle auf die AfD. Das entspricht rund zwei Dritteln aller registrierten Gewalttaten in diesem Bereich.

Mit großem Abstand folgten Vertreter der Linkspartei mit 16 Fällen, die Grünen mit 13 Fällen sowie CDU/CSU und SPD mit jeweils zwölf Fällen. Die FDP kam auf neun Fälle.

Viele Taten gegen AfD dem linken Spektrum zugerechnet

Nach der Statistik wurden viele der gegen die AfD gerichteten Taten mutmaßlichen Tätern aus dem linken Spektrum zugeordnet. Bei den Gewaltdelikten insgesamt sollen laut Darstellung rund 60 Prozent dem linken Spektrum zugerechnet worden sein. Etwa elf Prozent wurden dem rechten Spektrum zugeordnet, rund 26 Prozent fielen unter sonstige Zuordnung.

Der AfD-Innenpolitiker Martin Hess, der die Anfrage federführend gestellt hatte, wertet die Zahlen als Folge einer zunehmenden Verrohung im politischen Umgang. Aus seiner Sicht werde vor allem die Gefahr von Linksextremismus unterschätzt.

Bundesregierung sieht keine geplante Einschüchterung

Gleichzeitig widerspricht die Bundesregierung einer weitergehenden Deutung. Auf die Frage, ob sie Hinweise auf eine systematische Einschüchterung von AfD-Mitgliedern oder potenziellen AfD-Wählern sehe, erklärte sie, ihr lägen keine Erkenntnisse vor, die auf eine planmäßig organisierte Bedrohung oder Einschüchterung schließen ließen.

Die Zahlen sprechen aber eine andere Sprache.

Angriffe auf Parteibüros nehmen ebenfalls zu

Neben Angriffen auf Personen wurden auch Parteieinrichtungen zum Ziel. AfD-Parteibüros und andere Einrichtungen der Partei waren 239 Mal betroffen. Einrichtungen der Unionsparteien wurden 235 Mal angegriffen. Häufig handelte es sich dabei um Sachbeschädigungen.

Besonders auffällig war eine Häufung von Angriffen auf CDU-Einrichtungen rund um den 29. Januar 2025. Hintergrund war die politische Debatte über den sogenannten 5-Punkte-Plan der Union und eine Abstimmung, bei der ein Antrag mit Stimmen der AfD beschlossen wurde.


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