Eine vom US-Gesundheitsministerium finanzierte Umfrage knüpft die Trans-Doktrin an linken Autoritarismus und an die Rechtfertigung politischer Gewalt. Die AfD-Europaabgeordnete Irmhild Boßdorf spricht von einem „ideologischen Brandbeschleuniger“ und fordert das Ende der staatlichen Förderung.
Was die Umfrage gemessen hat
Das Ministerium veröffentlichte Ende August 2026 den Bericht mit der Frage im Titel, ob Gender-Ideologie die Psychologie des linken Autoritarismus bewaffnet. Befragt wurden 1.208 Erwachsene in den USA. Die Autoren kommen von der Rutgers-Universität, dem Manhattan Institute und dem Network Contagion Research Institute.
Gemessen wurde die Zustimmung zu fünf klinischen Positionen zu Trans-Identität, Namen, Pronomen und elterlicher Unterstützung, abgeleitet aus Leitlinien großer US-Fachverbände. Zusätzlich wurde linker Autoritarismus erfasst und die Frage, ob sechs Gewaltszenarien gerechtfertigt seien: die Tötung von Charlie Kirk, die Tötung von Donald Trump, die Tötung von UnitedHealthcare-Chef Brian Thompson, Brandstiftung an Gebäuden der US-Einwanderungsbehörde, Sachbeschädigung bei Vermögenden und Gewalt gegen die Polizei.
Der Befund bleibt auch nach Parteibindung stehen
Stärkere Zustimmung zu den Trans-Positionen ging mit höherem linkem Autoritarismus einher. Beide Werte sagten die Rechtfertigung aller sechs Szenarien voraus, auch nach Abzug von politischer Identität und Alter. Am stärksten war die Bindung bei der Tötung Trumps, danach bei Brandanschlägen auf Behördengebäude und bei der Tötung Kirks.
Die Forscher schreiben, Gender-Ideologie könne als ideologischer Brandbeschleuniger wirken: Sie sage dem linken Autoritarismus, wer der Feind sei, warum Eile geboten sei und dass Gewalt legitim sei. Das Ministerium stellt jedoch klar: Gemessen wurde die Rechtfertigung, nicht begangene Taten. Ein Ursachennachweis liegt nicht vor.
Boßdorf rechnet mit Brüssel ab
Boßdorf sitzt für die AfD im Europaparlament, ist ESN-Koordinatorin im Frauenausschuss FEMM und stellvertretende Leiterin der AfD-Delegation. In einer Mitteilung vom 31. August 2026 erklärte sie:
Was von Altparteien und linken Medien jahrelang als harmlose Vielfalt verklärt wurde, entpuppt sich wissenschaftlich belegt als Radikalisierungsfalle.
Wer Kritikern einrede, sie seien Feinde und ein Völkermord stehe bevor, schaffe die Rechtfertigung für linke Gewalt. Sie verlangt den Stopp von Steuergeld für Gender-Propaganda und woken Aktivismus. Der Frauenausschuss und die Brüsseler Ideologen müssten diese Entwicklung beenden.
