Vergewaltigung

Während die Mainstream-Medien langsam ihren Blick von Ceuta abwenden, bleiben die Probleme bei den Einheimischen. Besonders prekär gestaltet sich die Situation für junge Frauen und Minderjährige, die zunehmend Opfer sexualisierter Gewalt werden (Symbolbild).

21. August 2026 / 07:02 Uhr

Ceuta leidet nach Invasion weiter: Mädchen und Frauen besonders betroffen

Während ein Teil der Migranten die spanische Exklave Ceuta wieder verlassen hat, sind etwa 9.000 von ihnen noch immer dort. Besonders Minderjährige und Frauen befinden sich nun in der völlig überfremdeten Exklave, in einer gefährlichen Lage.

Frauen und Kinder besonders gefährdet

Die Bilder der Invasion von Migranten sind mittlerweile aus den Mainstream-Medien verschwunden. Die Probleme sind bei der ansässigen Bevölkerung geblieben. In Ceuta leben weiterhin Tausende Migranten unter teils chaotischen Bedingungen. Darunter befinden sich rund 3.000 bis 5.000 Jugendliche, größtenteils männlich.

Besonders alarmierend ist dabei die Zahl sexueller Übergriffe, wie Deutsche Welle nun enthüllt. Die spanische Polizei ermittelt inzwischen, wie berichtet, in mindestens 15 Fällen mutmaßlicher Vergewaltigung durch Migranten. Lokale Behörden gehen davon aus, dass die Dunkelziffer noch deutlich höher sein könnte. Eine Notärztin berichtet von einem zwölfjährigen Mädchen, das in die Notaufnahme kam. Das Kind habe erzählt, andere Migranten hätten es bedrängt und unangenehm berührt. Das Kind habe geweint und sei völlig verängstigt gewesen. Eine Passantin hatte das Mädchen auf der Straße gefunden und zur medizinischen Versorgung gebracht. Die Notärztin spricht in diesem Kontext von schwer zu ertragenen Zuständen, auch berichtet sie davon, dass besonders Mädchen unter 18 Jahren derzeit besonders gefährdet wären.

9.000 Migranten sind geblieben

Ende Juli kamen rund 80.000 Migranten über die Grenze nach Ceuta. Zwar habe ein Teil von ihnen die spanische Exklave inzwischen wieder verlassen. Doch etwa 9.000 Migranten sind geblieben. Viele der minderjährigen Migranten finden keinen Platz in den überfüllten Auffanglagern und lungern deshalb an den Stränden und auf den Straßen herum. Für Ceutas Regierung ist die aktuelle Lage kaum noch zu bewältigen. Regionalministerin Nabila Benzina spricht vom „schlimmsten Moment in der Geschichte Ceutas“ und fordert mehr Polizeikräfte. Regionalpräsident Juan Jesús Vivas bezeichnet die Situation als „Hochrisikosituation“.

Politik sucht nach Lösungen – Bevölkerung leidet weiter

Die Zentralregierung in Madrid kündigte an, die minderjährigen Flüchtlinge nach den gesetzlichen Vorgaben auf andere Regionen Spaniens zu verteilen. Ein konkreter Plan hierzu fehlt jedoch. Zugleich verweigern sich mehrere Regionen bereits der Aufnahme. Vivas fordert indessen eine Rückkehr der minderjährigen Grenzüberquerer zu ihren Familien oder eine Übernahme der Vormundschaft durch marokkanische Sozialdienste. Viele Migranten wollen davon allerdings nichts wissen, sondern in Europa bleiben.

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

21.

Aug.

07:02 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

Unzensuriert Video-Empfehlung:
Dürre 2026 – Katastrophenregierung noch immer handlungsunfähig
Klicken um das Video zu laden
Erst nach dem Klick wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.