Es war nur noch eine Frage der Zeit! Heute, Donnerstag, war es dann soweit: Der schwer angeschlagene Präsident der Wiener Wirtschaftskammer und des Wirtschaftsbundes, Walter Ruck, trat von seinen Ämtern zurück. Zuvor hatte die ÖVP den Funktionär geschasst.
Paukenschlag in der Wirtschaftskammer
Nach dem Ende der Ära Ruck übernimmt nun Margarete Kriz-Zwittkovits die beiden Funktionen. „Ruck geht, aber das System aus Postenschacher und Packelei von Schwarz-Rot bleibt“, kommentierte FPÖ-Chef Herbert Kickl den Paukenschlag in den ÖVP-nahen Organisationen.
“Den Staat zur Beute gemacht”
Die Causa „Ruck“ sei bloß der Mosaikstein eines Gesamtbilds, nach dem sich die Systemparteien ÖVP und SPÖ unter Beihilfe von Neos und Grünen „den Staat zur Beute gemacht“ hätten und sich gegenseitig die Posten und Pfründe zuschieben würden, während die Bürger und Unternehmer die Zeche für deren Machtrausch zahlen müssten, ist Kickl überzeugt.
Ludwig als “roter Skandal-Zwilling”
„Das ‚Selbstbedienungsbetriebssystem‘, das jetzt zu Tage getreten sei, breche wegen Rucks Rücktritt nicht zusammen. Es bliebe die Frage, wie es jetzt mit SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig, der sich quasi als „roter Skandal-Zwilling“ bis zuletzt hinter ihn gestellt hat, weitergeht? Er sei die zweite Komponente dieses üblen Betriebssystems!“, so Kickl in einer Aussendung.Â
