Die AfD wird immer stärker. Mehr und mehr konservative Wähler erkennen die linke Politik von CDU und CSU als ebensolche und wechseln zur blauen Partei. Das macht sich auch in den Umfragen bemerkbar. Der Vorsprung der AfD (29 Prozent) in der aktuellen Insa-Umfrage auf die CDU ist um knapp zwölf Prozentpunkte gewachsen.
Deutliche Verluste bei der Union
Dieser spezielle Effekt liegt daran, dass das Meinungsforschungsinstitut die Unions-Parteien inzwischen auch getrennt ausweist. Die CDU kommt demnach im Bund auf 17,1, die CSU auf 4,4 Prozent. Für beide Parteien bedeutet das herbe Verluste. Im Vergleich zur Bundestagswahl vom Februar vorigen Jahres verliert die CDU 5,5, die bayerische Schwester 1,6 Prozenpunkte. Die vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder angeführte Partei fällt sogar unter die Sperrhürde. Seit Bestehen der Bundesrepublik ist das noch nie passiert.
Nur Bündnis mit CDU hält CSU im Bundestag
Würde die CSU nicht eine Union mit der CDU bilden, wäre sie raus aus dem Bundestag. Doch dieses Bündnis wird sie wohl auch nach der nächsten Bundestagswahl drin halten. Das ändert jedoch nichts an dem Niedergang dieser ehemaligen Volkspartei, die früher einmal mit Männern wie Franz Josef Strauß Millionen Menschen begeistern konnte. Doch diese Zeiten sind vorbei; spätestens seit Horst Seehofer Merkels Asylpolitik eine “Herrschaft des Unrechts” nannte und ebendiese trotzdem mittrug.


