Kreuz im Klassenzimmer

Immer mehr Kreuze werden in Klassenzimmern eigenmächtig abgehängt und verschwinden spurlos.

27. Mai 2026 / 08:29 Uhr

300 Kreuze in Klassenzimmer auf mysteriöse Weise verschwunden – Stadt rüstet nach

Die fortschreitende Islamisierung in den Schulen machte in Linz nun eine Nachrüstung von Kreuzen notwendig. Denn 300 Kruzifixe wurden in den Klassenzimmern eigenmächtig abgehängt und sind spurlos verschwunden.

Eine Aussendung der Stadt Linz geht auf das Problem, dass die Kreuze wie von Zauberhand nicht mehr da sind, überhaupt nicht ein. Man macht sogar eine positive Meldung daraus, denn die 300 Kreuze, die zur Nachrüstung in den Klassenzimmern der Pflichtschulen notwendig geworden sind, werden in der Werkstätte der Lebenshilfe Unterweißenbach hergestellt. 

Gesetz schreibt Kreuze in Klassenzimmern vor


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Auch der freiheitliche Stadtrat Michael Raml begrüßt die Vergabe an die Lebenshilfe, damit würde man einen wichtigen Beitrag zur Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung leisten. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass das Kreuz nicht nur das wichtigste christliche Symbol, sondern auch ein Zeichen unserer Geschichte und Tradition sei. 

Raml erinnerte daran, dass das oberösterreichische Pflichtschulorganisationsgesetz klar vorschreibt, dass in Volksschulen, Mittelschulen, Sonderschulen, polytechnischen Schulen sowie Berufsschulen in allen Klassenräumen ein Kreuz anzubringen sei: „Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) und die Bildungsdirektion OÖ haben damit einen klaren gesetzlichen Auftrag, dafür zu sorgen, dass in jedem Klassenzimmer ein Kreuz hängt. Die Stadt Linz kommt dieser Aufgabe nun durch eine soziale Maßnahme nach. Das ist ausdrücklich zu begrüßen“, betonte Raml. 

Klarstellung an Lehrer gefordert

Zugleich forderte Raml vom Bürgermeister und der Bildungsdirektion eine Klarstellung an Lehrkräfte und Schulpersonal, dass das Entfernen von Kreuzen, wie es in der Vergangenheit an Linzer Schulen mehrfach erfolgt sei, künftig nicht mehr vorkommt: 

Das Kreuz gehört zu unserer Kultur, zu unserer Geschichte und zu unseren Schulen. Lehrkräfte müssen in der Lage sein, persönliche ideologische Einstellungen von ihrer beruflichen Verantwortung zu trennen. Die geltenden Gesetze sind von allen einzuhalten – unabhängig von politischen oder weltanschaulichen Überzeugungen.

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