Frauen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak sind bei Gewaltkriminalität pro Kopf häufiger tatverdächtig als deutsche Männer. Das zeigen detaillierte Auswertungen der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2024 des Bundeskriminalamts, die erstmals umfassende Tatverdächtigenbelastungszahlen (TVBZ) nach Nationalität, Geschlecht und Wohnsitz in Deutschland ausweisen.
Die konkreten Vergleiche aus der PKS
Bei Gewaltkriminalität – darunter schwere und gefährliche Körperverletzung, Raub, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung sowie Mord und Totschlag – liegt die TVBZ syrischer Frauen bei 336 pro 100.000 Einwohner. Deutsche Männer erreichen hier 272. Afghanische Frauen liegen bei 356, ebenfalls höher als deutsche Männer.
Die Tatverdächtigenbelastungszahl misst registrierte Tatverdächtige ab acht Jahren pro 100.000 Personen der jeweiligen Gruppe mit Wohnsitz in Deutschland. Für alle Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße liegt die TVBZ deutscher Männer bei rund 2.781, die nichtdeutscher Männer bei 7.495. Bei Frauen zeigt sich das Muster herkunftsabhängig: Frauen aus Ländern wie Syrien, Afghanistan, Irak, Bulgarien, Serbien, Rumänien und der Ukraine weisen in mehreren Deliktsbereichen höhere Werte auf als deutsche Männer.
Gesamt-TVZ bei Gewaltkriminalität: Deutsche insgesamt 163, Syrer insgesamt 1.740, Afghanen 1.722. Syrische und afghanische Männer liegen vielfach rund zehnmal höher als deutsche Männer. Die Zahlen stammen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine AfD-Anfrage und direkten PKS-Auswertungen.
Zuwanderung bestimmt die Belastung
Deutsche Männer werden seit Jahren als zentrales Problem dargestellt. Die nach Nationalität und Geschlecht aufgeschlüsselten Daten zeigen jedoch ein anderes Bild: Die Herkunft aus bestimmten Krisen- und Herkunftsregionen treibt die Belastung unabhängig vom Geschlecht nach oben. Nichtdeutsche Tatverdächtige insgesamt haben eine etwa 2,6-fach höhere TVBZ als Deutsche (ohne ausländerrechtliche Verstöße).
Besonders bei jungen Männern aus Syrien, Afghanistan oder dem Maghreb fallen die Werte extrem aus. Doch auch Frauen aus diesen Gruppen übertreffen in Teilen die deutschen Männer – ein Umstand, der in der öffentlichen Debatte bislang kaum vorkam.
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